Autowelt

Wintercheck: So wird das Auto fit für Minusgrade | 01.02.2012

Väterchen Frost ein Schnippchen schlagen

In den kommenden Tagen soll das Thermometer in den Keller rasseln, wir verraten Ihnen, wie Sie ihr Auto fit für die Kältewelle machen.

mid/tm, Foto: ÖAMTC

Die kalten Tage sind für viele Kraftfahrzeuge eine Herausforderung. Nach so einer kalten Frostnacht bleibt so manches Vehikel auf der Strecke und versagt dem Besitzer seinen Dienst. Gerade die Starterbatterien sind recht Kälte anfällig.

Ein schwächelnder Stromspeicher kann da schnell einmal schlapp machen. Laut der ARAG Versicherung verfügt eine Batterie bei minus zehn Grad gerade mal noch über 65 Prozent ihrer Kraft, bei minus 22 Grad ist es gar nur noch die Hälfte.

Deshalb raten die Experten, größere Stromverbraucher wie die Heckscheibenheizung erst nach erfolgreichem Starten einzuschalten. Bei häufigen Kurzstreckenfahrten wird die Batterien möglicherweise nicht ganz voll geladen.

Kurzstreckenpendler gehen daher auf Nummer sicher, wenn sie über Nacht ein Batteriefrischhaltegerät an den Stromspeicher anschließen. Starthilfekabel sollten für den Fall der Fälle ohnehin immer an Bord sein.

Gerade Dieselfahrzeuge haben es nicht leicht, denn anders als Benzin, das bis minus 45 Grad flüssig bleibt, nimmt Diesel bereits wesentlich früher eine geleeartige Konsistenz an. Deshalb wird ab Oktober an den Tankstellen der wesentlich temperaturfestere Winterdiesel angeboten, doch auch der kann bei Temperaturen unter minus 22 Grad schlapp machen.

Keinesfalls sollte der Fahrer versuchen, den eingedickten Treibstoff mit Lötlampen oder anderen feuergefährlichen Hilfsmitteln wieder zu verflüssigen. Von dem alten Trick, den Diesel mit Benzin anzureichern, raten die Spezialisten ebenfalls ab. Denn das kann bei den modernen Selbstzündern schnell zu Motorschäden führen.

Ein weiterer neuralgischer Punkt ist der Kühler. Denn wer nicht in ausreichendem Maß Frostschutzmittel eingefüllt hat, riskiert das Gefrieren der Flüssigkeit, was bei der Fahrt zur Überhitzung des Motors führen kann.

Bis mindestens minus 25 Grad sollte der Kühler gewappnet sein. Das lässt sich leicht mittels eines Saughebers messen, den es für wenige Euro im Fachhandel zu kaufen gibt. Darüber hinaus bürgt das Frostschutzmittel auch noch für ausreichenden Korrosionsschutz im Innern des Kühlers.

Apropos Gefrieren: auch die Scheibenwaschanlage sollte vor niedrigen Temeperaturen geschützt werden. Dafür hält der Fachhandel Zusätze für das Waschwasser parat.

Immer an Bord sein sollten im Winter ein Eiskratzer, ein Schneefeger, Wolldecken und ein Türschlossenteiser. Dringend angeraten sind darüber hinaus Winterreifen - bei den entsprechenden Fahrbahnbedingungen ohnehin Pflicht.

Die Wischerblätter müssen sich im einwandfreien Zustand befinden, denn schmierende Wischer können rasch zu Blendeffekten führen und gefährliche Situationen heraufbeschwören. Und wer auf Nummer sicher gehen will, nicht vor einer zugefrorenen Autotür kapitulieren zu müssen, behandelt seine Türdichtgummis mit Talkum oder einem Silikonspray.

Drucken
Wenn Cobras weinen könnten...

Brachiale V8-Motoren waren das automobile Credo von Caroll Shelby. Der Texaner war der Erfinder der "Cobras". Er ist nun mit 89 Jahren gestorben.

GP von Spanien

Bei seinem Auftritt bei ServusTV nahm Weltmeister Sebastian Vettel Stellung zum für ihn und Red Bull Racing schwierigen Grand Prix von Spanien.

Drift Challenge Austria: 2. Lauf

Alexander Jirsa schlug in Kärnten alle Favoriten und beendete mit seinem Sierra Cosworth die jahrelange BMW-Dominanz in der Drift-ÖM.

Ford, Austrian Ranger

Der Ford Ranger kommt jetzt nach Österreich, und Ford Austria hat eigens für den Vorsteuerabzug sogar die Ladefläche verlängert.