AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Chevrolet Epica 2.0 Diesel Automatik - im Test

Der Koreamerikaner

Der Epica hat bei Chevrolet die Chef-Rolle, zumindest in Europa. Wie fährt sich ein kleiner großer Chevy mit Dieselmotor? motorline.cc hat's ausprobiert!

Johannes.Gauglica@motorline.cc

Hier sehen Sie Bilder des Chevrolet Epica LT!

Chevrolet hat in Österreich seit dem „Relaunch“ im Jahr 2005 immer noch ein etwas unklares Image. Einerseits denkt ein guter Teil der Bevölkerung bei diesem Namen weiterhin an Caprice, Impala und Malibu – also an V8, Doppelvergaser und baumelnde Plüschwürfel.

Andererseits ist die Euro-Variante der Traditionsmarke aus Detroit trotz V8-Mythos im Kleinwagensegment am erfolgreichsten: Matiz und Kalos sind dieser Tage die Bestseller. Die konservative V8-Klientel muss ins Hochpreis-Segment und greift zur Corvette (und demnächst vielleicht zum Camaro).

Das Flaggschiff der euro-koreanischen Flotte heißt Epica. Am Genfer Salon im Frühjahr 2006 wurde er erstmals präsentiert, zur Auswahl stehen zwei Benzinmotoren und ein Turbodiesel. Die Benziner sind jeweils Reihensechszylinder mit 2,0 bzw. 2,5 Liter Hubraum, eine heutzutage recht unübliche Konfiguration.

Der 2-Liter-Selbstzünder mit 150 PS erscheint beim Blick auf die technischen Daten als die am Markt aussichtsreichste Variante, und genau den durften wir auch ausprobieren. Damit das amerikanische Brauchtum nicht völlig vernachlässigt wird, hat unser Testwagen eine Fünfgang-Automatik.

Die äußere Form der 4,8 Meter langen Limousine nimmt Anleihen bei den US-Modellen von Chevrolet, die, wie man fairerweise anmerken muss, vor Charisma nicht gerade sprühen. Andererseits erkennt man Zitate aus anderen Zweigen der GM-Familie, so zum Beispiel eine „Hommage à Saab 9-5“ um die Frontpartie. Das Ergebnis wirkt insgesamt recht wuchtig, aber nicht ungefällig. Die Räder wirken unter dem massigen Aufbau etwas verloren.

An Bug und Heck prangt golden das Chevrolet-Markenzeichen: der traditionelle „bow tie“, das „Mascherl“. Die Außenfarbe „Poly Silver“ hilft nicht unbedingt mit, jugendliche Frische zu verbreiten, sondern betont die seriöse Seite des Epica. Dazu passt die Innenausstattung in dunkelgrau.

Den Dieselmotor gibt es nur in Kombination mit der Top-Ausstattungsvariante „LT“. Die Automatik-Variante steht als teuerster Epica überhaupt mit 30.410,- Euro in der Liste. Um dieses Geld bekommt man die Ledertapezierung, Sitzheizungen vorne, einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz, Klimaautomatik, Bordcomputer, Sechsfach-CD-Wechsler mit Lenkradfernbedienung, Tempomat, akustische Einparkhilfe hinten, Regensensor etc.

An Sicherheitsausstattung ist ABS mit Traktionskontrolle genauso an Bord wie sechs Airbags und Isofix-Kindersitzhalterungen. Extravaganzen wie Navigationssystem oder Lichtautomatik wünscht man sich vergebens; als Aufpreisextra steht lediglich die Metalliclackierung in der Liste, sie kostet 480,- Euro. Unser Testfahrzeug repräsentiert also – Achtung, Kopfrechnen! - einen Wert von insgesamt 30.890,- Euro.

Weitere Testdetails:

  • Innenraum

  • Fahren & Tanken

  • Testurteil

  • KFZ-Versicherungs-Berechnung

  • KFZ-Kasko-Info

  • Rechtsschutz-Info

    Fotos sowie Ausstattung und Preise finden Sie in der rechten Navigation!
  • News aus anderen Motorline-Channels:

    Chevrolet Epica 2.0 Diesel Automatik - im Test

    - special features -

    Weitere Artikel:

    Do-it-yourself-Wartungen und -Reparaturen

    Die perfekte Heim-Werkstatt für Motorrad- und Autoliebhaber

    Für viele Motorrad- und Autoliebhaber ist eine eigene Heim-Werkstatt die Idealvorstellung. Zwischen Werkzeugschrank, Hebebühne und Schrauberhocker soll ein Bereich entstehen, in dem Wartungen, Reparaturen und Umbauten in Ruhe durchgeführt werden können.

    Elektrische Souveränität: Was moderne Elektroautos heute leisten

    Elektroautos und was sie können

    Elektroautos markieren einen Wendepunkt der Mobilität. Der elektrische Antrieb arbeitet präzise, leise und effizient, die Fahrzeuge integrieren sich in digitale Ökosysteme und in das Stromnetz.

    Was passt zu Ihrem Alltag?

    Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

    Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.

    Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

    Was tun, wenn’s kracht?

    Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

    Die Welt-Leitmesse zum Thema Caravan

    Gradmesser der Branche: Caravan Salon Düsseldorf

    Die Strahl- und Anziehungskraft der größten Leistungs-Show von Reisemobilen, Caravan und Tourismus ist erneut auch durch die 64. Ausgabe – seit 1994 in Düsseldorf – bestätigt worden. Fast 270.000 Besucher – nicht nur aus DACH, Benelux und den weiteren zentraleuropäischen Anrainern, sondern aus 41 Ländern sorgten für die zweitbeste Resonanz in den Hallen am Rhein.

    Übergabe des Adventkalender-Hauptpreises

    Ein Skoda Octavia um 35 Euro

    Katharina Gritsch aus der Wachau war im Dezember bei Hofer einkaufen. Was unspektakulär begann, endete mit einem Hauptpreis: Ein Skoda Octavia wurde Anfang Februar der Gewinnerin des Hofer Adventkalenders übergeben.