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Renault Mégane CC TCe 130 – im Test

Fahren & Tanken

Der 130 PS starke Turbobenziner ist in seiner Kraftentfaltung betont unauffällig und dezent. Die gebotenen Kraftreserven sind durchaus ausreichend für eine bequem zu nennende Motorisierung, sportliche Anwandlungen sind dem Triebwerk eher fremd.

Seine Stärke liegt in der Abwesenheit echter Schwächen. Auch das Sechsganggetriebe überzeugt im Alltag durch Unauffälligkeit im besten Sinn des Wortes, Gangwechsel gehen ohne Mucken vonstatten.

Die Geräuschkulisse bei geschlossenem Auto ist sehr dezent. Aber: Wenn das Fahrzeug geöffnet ist, knistert es doch sehr deutlich im Gebälk. In puncto Verwindungssteifigkeit setzt der Mégane CC keine neuen Maßstäbe, soviel müssen wir leider festhalten.

Bodenwellen und Fahrbahnschäden bringen den Aufbau doch deutlich ins Erzittern. Und dann rumpelt es auch deutlich. Manche Konkurrenten können das besser.

Die Luftverwirbelungen hinter den vorderen Sitzen werden schon recht stark, das gegen Aufpreis erhältliche Windschott kann da Abhilfe schaffen. Auch die Seitenscheiben sind ein effektiver Schutz gegen Zugluft (aber was will man, es ist halt ein Cabrio!); praktisch ist der zentrale Fensterheber für alle Scheiben.

Man sitzt insgesamt gefühlsmäßig mehr im Freien als beim Vorgängermodell. Und das ist bei einem Cabrio natürlich als Lob zu verstehen.

Der Durchschnittsverbrauch bewegte sich stets in der Neun-Liter-Region. Dies trotz einer nicht furchtbar extrovertierten Fahrweise, das weitere Sparpotential schätzen wir daher nicht als mehr sehr groß ein. Auch dies gehört zu einem gewissen Grad zum Konzept des Fahrzeuges; passionierte OffenfahrerInnen wissen um den höheren Spritverbrauch wegen des schlechteren Luftwiderstandes - ein bekanntes Grundübel aller Cabrios.

Als Höchstgeschwindigkeit nennt der Zulassungsschein 200 km/h, und wir wollen nicht widersprechen. Für ein typisches Genussauto wie ein Cabriolet ist dieser Wert eigentlich nicht erheblich. Die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 ist dank des recht kurz abgestuften Getriebes in 10,9 Sekunden erledigt.



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Techn. Daten, Ausstattung, Preise

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