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Von Ferrari bis Jaguar

Wir zeigen, mit welchen Highlights die Hersteller auf der IAA aufwarten. Teil 2 mit Ferrari, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Infiniti und Jaguar.

mid/rhu

Bei Ferrari folgt dem 488 GTB die offene Variante namens 488 Spider (Bild oben). Unter der Haube des in Frankfurt als Weltpremiere gezeigten Adrenalin-Fahrzeugs arbeitet wie bereits beim 488 GTB und beim California der bekannte 3,9-Liter-Bitubo-V8.

Doch beim 488 Spider kitzeln die Ingenieure aus dem Aggregat 493 kW/670 PS anstatt der bisherigen 412 kW/560 PS heraus. Die Höchstgeschwindigkeit soll jenseits der 325 km/h-Marke liegen. Damit wäre der Spider sogar einen Tick schneller als der legendäre F50 und das derzeit schnellste Cabrio aus Maranello.

Den Spurt von 0 auf 100 km/h schafft der 488 Spider in 3,8 Sekunden, die 200-km/h-Grenze ist nach 8,7 Sekunden erreicht. Das faltbare Hardtop soll gegenüber einem herkömmlichen Softtop 25 Kilo einsparen.

Endlich bekommt der Fiat Bravo einen Nachfolger. Der Name ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, das Äußere des Aegea (Bild oben) dürfte aber vor allem in Südeuropa den aktuellen Design-Geschmack ganz gut treffen. Der 4,50 Meter lange Italiener kommt als Stufenheck-Variante im ersten Halbjahr 2016 auch auf den deutschen Markt. Jeweils zwei Benzin- und Dieselmotoren mit ein Leistungsspektrum von 70 kW/95 PS bis 88 kW/120 PS werden anfangs angeboten. Außerdem präsentiert Fiat auf der IAA den überarbeiteten und aufgefrischten Cinquecento.

Ford

Ford präsentiert auf seinem Stand als Publikumspremieren den Focus RS, den GT (Bild links) sowie die jeweils neue Generation von S-MAX und Galaxy.

Letzterer wurde noch einen Tick praktischer und alltagstauglicher, dazu soll die dritte Generation des Großraum-Vans aber auch einen Hauch von Luxus bieten.

So lassen sich die Sitze der dritten Reihe auf Knopfdruck umklappen und zusammenfalten, eine Easy-Entry-Funktion erleichtert den Zugang. Erstmals öffnet die Heckklappe des Modells sensorgesteuert per Fußbewegung.

Das Leistungsspektrum reicht vom 88 kW120 PS starken Turbodiesel bis hin zum Top-Benziner mit 176 kW/240 PS.

Außerdem wird auf der IAA die Europa-Version des mittelgroßen SUV Edge (Bild links oben) zu sehen sein - und das überarbeitete Kompakt-SUV EcoSport.

Honda

Der neue Jazz (Bild rechts) bestimmt den Auftritt der japanischen Hersteller bei der Auto-Leitmesse in Frankfurt/Main. Die jüngste Generation ist noch praktischer und geräumiger als ihr Vorgänger, dank der klappbaren "Kino-Sessel" hinten und einer für Kleinwagen einmaligen Variabilität des Innenraums.

Das Stauvolumen des knapp vier Meter langen Jazz reicht von 354 bis 1.314 Liter, der Stauraum zwischen der Sitzbanklehne hinten und der Vordersitzlehne ist auf 348 Millimeter gewachsen. Motorisiert ist das kleine Raumwunder mit einem Vierzylinder-Benziner mit 1.318 Kubikzentimetern Hubraum, der 75 kW/102 PS leistet.

Ebenfalls bei Honda in der Pipeline: der kompromisslos sportliche Civic Type R (Bild rechts oben) mit 228 kW/310 PS und der Hybrid-Sportwagen NSX mit etwa 405 kW/550 PS Systemleistung.

Hyundai

Die Koreaner haben dem ix20-Minivan ein kräftiges Facelift spendiert und zeigen das Ergebnis am Main. Der neue Santa Fe soll ebenfalls ins Scheinwerferlicht gerückt werden. Und natürlich spielt auch der neue Tucson (Bild links) eine wichtige Rolle.

Inoffiziell ist noch der Auftritt des Vision G Concept Coupe, das gerade beim Concours d'Elegance in Pebble Beach/Kalifornien für Furore sorgte.

Das Oberklasse-Coupé auf den Spuren von S-Klasse oder 6er BMW trägt das Logo der Genesis-Limousine und soll zeigen, wie sich die Koreaner und ihr deutscher Designchef Peter Schreyer die Zukunft im Luxussegment vorstellen.

Infiniti

Auf der IAA feiert der Infiniti Q30 (Bild links oben) seine Premiere. Infiniti will mit dem kurvenbetonten und technisch eng mit der Mercedes A-Klasse verwandten Kompakten, der Elemente von Sport-Coupé und SUV miteinander verbindet, aus seiner Nischenrolle in Europa heraustreten. Angetrieben wird der Q30 von modifizierten Mercedes- und Renault-Motoren.

Jaguar

Jaguar kann jetzt auch Offroad: Nach einer harten Erprobungsphase feiert der Jaguar F-Pace (Bild rechts) auf der Frankfurter IAA seine Weltpremiere. Das erste SUV der Marke profitiert von der Allrad-Kompetenz von Land Rover.

Die Motoren teilt sich der rund 4,70 Meter lange F-Pace weitgehend mit dem natürlich ebenfalls in Frankfurt gezeigten Jaguar XE.

Dessen Vierzylinder-Diesel leisten 120 kW/163 PS und 132 kW/180 PS. Ein mehr als 250 PS starker Sechszylinder-Diesel komplettiert das Selbstzünder-Portfolio. Dazu gibt es aufgeladene Vierzylinder-Benziner mit zwei Litern Hubraum mit 147 kW/200 PS und 176 kW/240 PS plus zwei V6-Kompressorvarianten mit 250 kW/340 PS und 279 kW/380 PS.

Eine weitere wichtige Rolle spielt die neueste Generation des Top-Jaguar XF (Bild rechts oben), die ab Herbst zu haben sein wird.

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