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Peugeot 207 RC - im Test

Geschärfte Krallen

Der 207 RC ist ein würdiger Nachfolger von 205 GTI und 206 RC, der kleine Löwe verbindet Racing und Alltag auf vorbildliche Art und Weise.

Hier finden Sie Fotos des Peugeot 207 RC!

Nach dem Fünftürer, dem CC Cabriolet und dem Kombi SW haben wir nun auch dem sportlichsten Vertreter der 207er Baureihe auf den Zahn gefühlt. Wie auch beim 206er trägt das Topmodell den Zusatz „RC“, der französische Sportler zeigt sich rein optisch eher zurückhaltend.

Aber das ist für viele Kunden eine eher erfreuliche Eigenschaft, nicht jeder möchte mit einem „Flügelmonster“ durch die Gegend kurven, nur weil er ein paar PS mehr unter der Haube trägt. Deren 175 versammeln sich hinter dem Markenemblem des Löwen, zusätzlich angetrieben durch einen Turbolader.

Das Aggregat leistet zwar zwei PS weniger als das Triebwerk des 206 RC, schlägt dieses aber in allen Disziplinen – Beschleunigung, Elastizität und Verbrauch. In nur 7,1 Sekunden erreicht der Dreitürer Tempo 100 km/h, ein Wert, der vor nicht allzu langer Zeit reinrassigen Sportwagen zur Ehre gereicht hätte.

Wer das Gaspedal nicht permanent durchdrückt, der schafft auch vernünftige Verbrauchswerte, wenngleich die 7,2 Liter Werksangabe eher utopisch sind. Wir waren zugegeben nicht immer ökonomisch unterwegs, im Schnitt waren es rund neun Liter, die der RC auf 100 Kilometer verbrannt hat.

Das Triebwerk stammt übrigens von BMW und wird dort beim Mini Cooper S eingesetzt, im Gegenzug bekommen die Bayern den 1,6 Liter Turbodiesel aus dem PSA-Konzern.

Die 17-Zoll-Aluräder verbeißen sich vehement in den Asphalt, so dieser nicht nass oder gar mit Schnee bedeckt ist, denn dann hat die im ESP enthaltene Antischlupfregelung alle Hände voll zu tun. Das Fahrwerk des knackigen Löwen ist sehr straff abgestimmt, Bodenwellen und Querrillen werden relativ ungeniert an die Passagiere weitergegeben.

Mehr Komfort-Qualitäten zeigen da schon die Sportsitze, die zwar über erfreulich großen Seitenhalt verfügen, dennoch die Passagiere nicht übermäßig „sportlich“ quälen. Die Bremsen haben keine Probleme, den 207 RC in angemessener Zeit wieder bis zum Stillstand zu verzögern.

Unterstützt wird der Fahrer im Fall der Fälle übrigens nicht nur durch ESP, sondern zusätzlich durch SSP. Dabei handelt es sich um ein Lenkstabilitäts-Programm, das den Fahrer mittels Eingriff ins Lenkdrehmoment zum Gegenlenken animiert.

Das Fünfgang-Schaltgetriebe ist gut abgestimmt, dürfte aber ruhig eine Spur knackiger sein. Auf der Autobahn wäre zudem ein sechster Gang wünschenswert, den hat man aber aus Kostengründen weggelassen, schade. Übrigens: Der Alu-Schaltknauf ist zwar nett anzusehen, im Winter besteht aber die Gefahr, dass man ohne Handschuh daran festklebt…

Die Ausstattung des sportlichsten aller 207er zeigt sich sehr umfangreich, Teilleder-Sportsitze sind ebenso an Bord wie eine Dualzonen-Klimaautomatik, Tempomat oder die formidablen Schalensitze mit Alcantara-Bezug. Viele Extras gibt es dann nicht mehr, stellvertretend seien hier die beheizbaren Sitze, die Metallic-Lackierung und das Panorama-Glasdach erwähnt.

Preislich bleibt der 207 RC im Rahmen, bei 23.700,- Euro geht es los.

Hier finden Sie weitere, ausführliche Tests des Peugeot 207:

  • Peugeot 207 GT 1,6 HDi 110 - im Test

  • Peugeot 207 1,4 16V Ö3 Edition - im Test

  • Peugeot 207 GT 1,6 16V Turbo - im Test

  • Peugeot 207 CC Active 1,6 Turbo – im Test

  • Peugeot 207 SW 1,6 HDI 110 FAP Trendy – im Test

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