AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Flotter Fünfer

Mit dem Fünftürer nehmen wir die neueste und wohl praktischste Variante des Mini unter die Lupe. Drei Zylinder, 136 PS, Automatik - im Test.

Bernhard Reichel

Angesichts der Bezeichnung "Mini" erwartet man zwangsläufig etwas zum Querparken, aber dürfen in Zeiten exklusiver Volkswagen oder SUV bauender Sportwagenhersteller Minis nicht auch maxi sein?

Ein Mini mit fünf Türen sei doch kein echter Mini mehr, hört man. So oder so sprechen wir lieber von einem "new Mini" und der Erfolg des nochmals wuchtigeren Countryman beweist, dass die Kundschaft die Zusatztüren schätzt.

Versöhnend für alteingesessene Fans mag auch sein, dass schon beim Ur-Mini ein Fünftürer geplant war und sogar als Prototyp existierte. Weiters wäre er mit regulären Modellzyklen evolutionär sowieso aufs heutige Maß gewachsen, man vergleiche nur den ersten Porsche 911 mit einem heutigen.

Mit 15,5 Zentimeter Längenzuwachs auf vier Meter klopft der Fünftürer bereits in der Kompaktklasse an. Das kommt den Fondgästen zugute, der zusätzliche Radstand von 7,2 Zentimeter erhöht die Beinfreiheit. Auch Kopf- und Ellbogenfreiheit wuchsen im Vergleich zum Dreitürer.

Wohl nur Range Rover Evoque und Mini dürfen es sich dank ihrer einzigartigen Designsprache erlauben, die Dachlinie so praktisch gerade verlaufen zu lassen. Ach nein, der Suzuki Swift teilt dieses Konzept ebenfalls. Der kopiert auch die schwarzen A-Säulen des Mini, die das Dach besonders leicht wirken lassen.

Der Kofferraum fasst dank zusätzlicher 67 Liter nun 278 Liter. Die Fondsitzlehnen lassen sich zweigeteilt im Verhältnis 60:40 umklappen.

Im Innenraum tat sich viel, ohne den typischen Mini-Look zu verwässern. Der Ausblick wie aus einer Jetkanzel blieb ebenso wie das große Rundinstrument in der Mitte. Erfreulich aber, dass sich Drehzahl und Geschwindigkeit jetzt via eigenem Instrument im Blickfeld des Fahrers befinden. Auch ein Head-up-Diysplay gehört nun zu den Optionen.

Die Fensterheber lassen sich endlich an der Türtafel betätigen (und nicht in der Mittelkonsole). Die größten Schritte jedoch wurden bei Material und Verarbeitung gemacht, diese sind selbst im 5er-BMW nicht besser. Erfreulich auch der Erhalt der manuellen Handbremse.

Der aufgeladene und 1,5 Liter kleine Dreizylinder-Benzinmotor ist eine Neuentwicklung und leistet 136 PS. Das maximale Drehmoment von 220 Nm liefert er zwischen 1.250 und 4.000 U/min. Das Triebwerk erfüllt die Abgasnorm EU6.

Wie sich der fünftürige Mini mit dem 136-PS-Dreizylinder fährt, wie viel er verbraucht und was er sonst noch drauf hat, erfahren Sie auf Seite 2.

News aus anderen Motorline-Channels:

Mini Cooper 1,5 Aut. 5-Türer - im Test

Weitere Artikel:

Super-Test-Sommer 2026 von AUTO BILD Österreich

Ein Sommer-Wochenende als Leser-Testfahrer!

Fünf Testautos stehen bei der Fahraktion 2026 für unsere Leser bereit: Erleben Sie ein Wochenende lang eine der beschriebenen Autoneuheiten und berichten Sie in Wort und Bild darüber. Jetzt anmelden!

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

Wie innovative Komponenten die Fahrzeugdynamik revolutionieren

Moderne Antriebstechnik im Wandel

Die Automobilindustrie erlebt derzeit eine technische Revolution, die weit über Elektromobilität hinausgeht. Während sich die Aufmerksamkeit oft auf Batterien und Elektromotoren richtet, vollziehen sich im Bereich der mechanischen Kraftübertragung ebenso bemerkenswerte Entwicklungen.

Auf der Suche nach einem neuen Autoreifen, kann man schnell feststellen, dass moderne Reifen mit Hinweisen auf besondere Witterungsresistenz versehen sind. Grund hierfür sind die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre.

Übergabe des Adventkalender-Hauptpreises

Ein Skoda Octavia um 35 Euro

Katharina Gritsch aus der Wachau war im Dezember bei Hofer einkaufen. Was unspektakulär begann, endete mit einem Hauptpreis: Ein Skoda Octavia wurde Anfang Februar der Gewinnerin des Hofer Adventkalenders übergeben.