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Formel 1: Technik

„DRS ist der falsche Weg“

Niki Lauda kann sich mit dem verstellbaren Heckflügel, dem DRS nicht anfreunden – dafür begrüßt der dreifache Weltmeister das Motorenreglement ab 2014.

Nach Abschluss der Saison 2013 werden die bislang in der Formel 1 verwendeten 2,4-Liter-V8-Motoren in der Restetonne landen.

Ab 2014 gilt ein neues Motorenreglement. Der Hubraum sinkt auf 1,6 Liter, die Zylinderanzahl auf sechs, dafür werden die Aggregate jedoch nach 25 Jahren erstmals wieder über Turboaufladung verfügen. Ursprünglich wollte die FIA sogar zu Vierzylinder-Motoren wechseln, doch dieser Plan scheiterte am Widerstand der Hersteller.

Niki Lauda ist von dem im Sommer 2011 verabschiedeten Reglement überzeugt: "Das ist eine gute Lösung. Es wird Treibstoff gespart, es bleibt aber auch Leistung vorhanden", sagt der Österreicher in einem Interview der Tageszeitung Salzburger Nachrichten. "Ein Vierzylinder wäre Blödsinn gewesen. So ist der Sechszylinder ein guter Kompromiss."

"Vordermann ist völlig wehrlos"

Eine andere technische Neuerung, die zu Beginn dieses Jahres eingeführt wurde, stößt beim dreimaligen Weltmeister jedoch auf Ablehnung: "Was mich stört, ist der verstellbare Heckflügel."

Eine Überholhilfe, die per Knopfdruck aktiviert wird und deren Einsatz vom Rennleiter eingeschränkt werden kann, ist für Lauda "grundsätzlich der falsche Weg".

"Der Vordermann ist völlig wehrlos. Ich finde das sportlich nicht in Ordnung", redet der Österreicher Klartext.

Aus seiner Sicht sei ein solches System auch überhaupt nicht notwendig.

Alleine durch die Eigenschaften der neuen Pirelli-Reifen sei der Unterhaltungswert der Rennen gesteigert worden: "Durch die Reifen, mit denen man oft ans Limit gehen muss, sind genug Überholmanöver gegeben. Und sie geben den Konstrukteuren die Aufgabe vor, die Reifen schonende Autos zu bauen. Das ist okay", so Lauda.

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