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Lange Mistralgerade wird "schikaniert"

Beim Comeback von Paul Ricard wird die berühmte Mistralgerade von einer Schikane zweigeteilt; Signes könnte 340 km/h schnell werden.

Wenn die Formel-1-WM im kommenden Jahr für den Grand Prix von Frankreich an den Circuit Paul Ricard nahe Le Castellet zurückkehrt, werden die Fahrer darauf verzichten müssen, mit Vollgas entlang der 1,8 Kilometer lange Mistralgerade zu brausen, denn die Organisatoren haben sich darauf verständigt, eine Streckenvariante zu wählen, bei der die Gerade in der Mitte von einer Schikane unterbrochen wird.

"Die FIA hat einige Untersuchungen angestellt: Die Geschwindigkeit vor der Schikane wird bei 343 km/h liegen, von daher ist diese Bremskurve nützlich", meinte Gilles Dufeigneux, der Verantwortliche für den Grand Prix von Frankreich, laut Autosport. Sie soll zum einen verhindern, dass die Motoren 1.800 Meter lang bergauf mit Volllast laufen, zum anderen sollen dadurch Überholmöglichkeiten geschaffen werden.

Inklusive der Start-und-Ziel-Gerade besitzt die gewählte Variante somit drei lange Geradeausstücke, auf denen Vollgas gefahren werden kann. Kurve 1 und die Schikane sollen dabei gute Chancen zum Überholen bieten. Der Rechtsknick Signes nach dem zweiten Mistralabschnitt dürfte zur Mutprobe werden: Laut FIA-Prognose könnten die Autos am dortigen Scheitelpunkt ebenfalls 343 km/h erreichen, teilte Dufeigneux mit.

Im Rahmen des Grand Prix von Österreich habe man einigen Fahrern wie Fernando Alonso, Lewis Hamilton und Sebastian Vettel das neue Layout vorgestellt. "Sie mochten es und haben gesagt, dass die 5,8 Kilometer lange Konfiguration eine schöne Option sei", betonte der Franzose.

Größere Umbauarbeiten sind in Le Castellet nicht vonnöten. Die hochmoderne Testanlage entspricht als Strecke der Kategorie 1 den Voraussetzungen der Formel-1-WM und muss laut Arnaud Pericard vom Organisationsteam bis zum Comeback lediglich bei den Kerbs etwas nachbessern. Das Hauptproblem werden jedoch die kaum vorhandenen Tribünen sein, die nach der Umwidmung zur Jahrtausendwende fast komplett entfernt worden waren. Die Organisatoren rechnen im August 2018 mit 60.000 bis 65.000 Zuschauern.

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