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Drift Challenge: Melk

Comandella, Jansa siegen zum Auftakt

Am 21. April fand auf dem Wachauring in Melk der Auftakt zur heurigen Drift Challenge und damit der Start in die neue Saison statt.

Fotos: Daniel Klopf

Auf vielfachen Fahrerwunsch hin hat sich die Organisation dazu entschlossen in der Saison 2017 Ein-Tages-Veranstaltungen abzuhalten, um damit die Einsatzkosten für die FahrerInnen zu reduzieren. Beim Auftakt war zu sehen, dass diese Konzept perfekt funktioniert.

Ex-Staatsmeister Martin Jansa aus der Tschechischen Republik konnte sich in der 4WD-Klasse vor Christian Kornherr und Anton Brunthaler durchsetzen. Im ersten Wertungsdurchgang war Kornherr noch klar auf Siegeskurs, musste sich aber im zweiten Heat Jansa beugen. Der Vorsprung reichte für Jansa aus, um den dritten Wertungslauf Kornherr zu überlassen, am Ende des Tages auf dem Wachauring aber als Sieger hervorzugehen.

Comandella-Heimsieg vor Meister Schmid

Der Heimsieg für Georg Comandella kam nicht ganz überraschend, da er eine bekannte Größe im Driftsport war und ist. Der Ybbser ist in den vergangenen Jahren im Rahmen der DCA immer wieder das Drifttaxi für den guten Zweck gefahren, hatte sich aber entschlossen, beim Heimrennen auf dem Wachauring wieder richtige Rennluft zu schnuppern. Comandella konnte sich alle drei Wertungsläufe vor dem regierenden Staatsmeister Wolfgang Schmid holen und damit einen verdienten Sieg nach Hause fahren.

Platz drei hinter Schmid konnte Josef Spiessl vor Sebastian Pemmer und Daniel Sailer, dem Besten der kleinen Rennklasse, einfahren. Beim Saisonauftakt stellten sich auch wieder drei Damen der männlichen Konkurenz: Marlies Brunthaler holte sich die Wertung vor Katharina Dornhofer und Veronika Zdrazilova, die im Team von Martin Jansa ihren ersten Driftbewerb in Angriff nahm.

Luka Marko Groselj gewann neben seiner Klasse der großen Serienautos auch die Wertung im AMF-Driftpokal. Der Slowene konnte sich schon im Jahr 2016 die Wertung in der Serienklasse sichern, kam aber zum ersten Rennen der Saison überraschenderweise mit einem neuen Auto.

Tomy Graf, der nach einer krankheitsbedingten Pause 2016 auf dem Wachauring sein Comeback feierte, zeigte, dass er nichts verlernt hat, und konnte sich hinter Groselj Platz zwei in der Klasse und in der Endwertung der Serienfahrzeuge den dritten Platz sichern. Überraschungsmann war Peter Mistelbauer, der mit seinem weit schwächeren Auto in der Gesamtwertung der Serienfahrzeuge Platz zwei erdriften konnte.

Kleine Rennklassen wieder heiß umkämpft

Daniel Sailer, der in der vergangenen Saison den Trophysieg in der kleinen Rennklasse nur knapp nicht für sich verbuchen konnte, zeigte auf dem Wachauring, dass es heuer ihn zu schlagen gilt, wenn es um die Jahreswertung geht. Sailer konnte sich den Auftakt vor Roman Steinbauer und Roman Helm holen.

In der kleinen Serienklasse lief es auf dem Wachauring für Peter Mistelbauer mehr als perfekt, neben seiner tollen Vorstellung in der Gesamtwertung holte er sich als Sahnehäubchen auch den Tagessieg in der Klasse S1 vor Rookie Daniel Czeczelits und Katharina Dornhofer.

Rookiewertung an Charity-Drifter

Robert Dundler aus Ybbs war in den vergangenen Saisonen wie Comandella immer wieder mit dem Drifttaxi unterwegs, entschloss sich aber auch erstmalig im Bewerb anzutreten. Dundler konnte sich auf dem Wachauring nicht nur die Rookiewertung, sondern auch den hervorragenden siebenten Gesamtplatz holen. Daniel Koltay und Daniel Czeczelits machten das Siegespodest der Neueinsteiger in der DCA komplett. Der nächste Lauf folgt am 25. Mai 2017 im steirischen Lang Lebring.

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