Offroad

Inhalt

Maschina (russ.) – das Auto

Motorline.cc testet einen modernen Exoten: Den Lada Taiga. Spezieller Gast in diesem Test: Rallye-Legende und „Mr. Lada“ Rudi Stohl!

Johannes.Gauglica@motorline.cc

  • Hier sehen Sie Bilder vom Lada Taiga und von Rudi Stohls 1985er-Safari-Auto!

    Gleich geht’s los, aber zuvor noch einige Anmerkungen: Klarerweise kann man ein Fahrzeug, das seit drei Jahrzehnten produziert wird, nicht mit denselben Maßstäben beurteilen wie ein brandneues Modell. Lada hat an dem Modell und seinen Eigenschaften, und Eigenheiten, mit Konsequenz bis heute festgehalten; zum Teil wohl auch aus Notwendigkeit.

    In manchem hat die Zeit den Lada Taiga überholt, und das nehmen wir von vornherein zur Kenntnis. Nehmen wir ihn trotzdem ernst und sehen wir uns an, was er dem verwöhnten Publikum des 21. Jahrhunderts noch zu bieten hat.

    Tipp für Schnellentschlossene: Den Taiga gibt es seit 30 Jahren in Österreich, das wird bis Ende Juni mit einem Sonderpreis gefeiert. Der Taiga in Basisversion (denken Sie sich die Beklebung, den Rammschutz und die Seitenschweller weg) ist um 11.850,- Euro zu haben, das ist eine Ersparnis von 2.000 Euro gegenüber dem regulären Listenpreis.

    Extras gibt es auch einige, vom Faltdach über Leichtmetallräder und Sitzheizung bis zu Wildwanne und Gewehrhalter, wir konnten dafür jedoch keine österreichischen Preise in Erfahrung bringen (der Importeur sitzt in Deutschland, das macht alles etwas schwieriger) – bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Lada-Händler Ihres Vertrauens.

    Über die schmale Liste der Aufpreisextras hinaus bieten einige Vertragswerkstätten Modifikationen an wie zum Beispiel die Verlängerung der Sitzschiene, was InteressentInnen über 1,85m Körpergröße ins Auge fassen sollten. Man kann sich also seinen Wunsch-Taiga schneidern lassen. Nicht in Österreich erhältlich ist übrigens der offenbar nur für deutsche Rinder zugelassene Rammschutz des Testwagens.

    Zunächst zu den Eckdaten: Wir reden hier von einem Geländewagen mit permanentem Allradantrieb (vor 30 Jahren neben dem Range Rover der einzige auf dem Markt), angetrieben von einem 1,7-Liter-Benzinmotor mit 81 PS; andere Motorvarianten gibt es nicht. Geschaltet wir ein manuelles Fünfgang-Getriebe, es gibt eine Geländeuntersetzung und eine Mitteldifferentialsperre.

    Dem Alter der Konstruktion gemäß etwas schütter ist die Sicherheitsausstattung: Vier Dreipunkt-Gurte und als Bonus ein Airbag für den Fahrer. ABS und ESP sind Zukunftsmusik – man hat sie aber auch nicht erwartet. Ähnlich „basic“ gibt sich die Komfortausstattung: Die Servolenkung ist das einzige Zugeständnis an Halbschuh-Offroader.

    Das Ambiente im Innenraum ist sachlich-karg ohne Firlefanz, mit kuriosem Material-Mix: Einiges für die Ewigkeit gebaut, anderes eher ärmlich anmutend. In dieser Beziehung ist der Taiga auch innerhalb der Modellpalette seines Herstellers der Nachzügler. Die Heckbank bietet Passagieren wenig Platz; aber was will man – der Taiga ist kaum länger als ein Mini. Zusammenfalten lässt sich diese Bank auch, wenngleich mit Mühe und unter dem Risiko von Schnittverletzungen.

    Und der Test geht weiter: Mehr zum Lada Taiga finden Sie in der rechten Navigation!

  • Drucken
    Vezdechod (russ.) – der Geländewagen Vezdechod (russ.) – der Geländewagen Motogontschik (russ.) – der Rennfahrer Motogontschik (russ.) – der Rennfahrer

    Lada Taiga - im Test mit Rudi Stohl

    Elefantenrunde Sigmaringen feiert 100 Jahre Zündapp

    Beim Zündapp-Treffen zum 100. Geburtstag der Kultmarke auf Schloss Sigmaringen reisen die berühmten grünen Elefanten dutzendweise an.

    GP von Aserbaidschan Baku: Mercedes wieder in alter Stärke?

    Das Rennen in Aserbaidschan könnte sowohl für Ferrari als auch Mercedes richtungsweisend sein – Herausforderung heuer noch größer.

    Im Zweitakt Neu: KTM 250 EXC TPI und 300 EXC TPI

    Mit den beiden neuen Modellen 250 EXC TPI und 300 EXC TPI bringt KTM die ersten Sport-Enduros mit Einspritzanlage und 2-Takt-Motor.

    quattrolegende 2017 Ausblick auf die 12. quattrolegende

    Bei der 12. quattrolegende soll das Besinnen auf die eigenen Wurzeln und auf die wahren Werte dieser Veranstaltung vermittelt werden.