RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Hyundai in der WRC 2024 Ott Tänak und Thierry Neuville werden 2024 erneut Teamkollegen bei Hyundai
Romain Thuillier / Hyundai Motorsport

Hyundai: Wie kontrolliert man Neuville und Tanak 2024 in der WRC?

Mit der Verpflichtung von Ott Tänak wird sich die Teamstruktur von Hyundai in der WRC 2024 verändern - Verhaltenskodex wird erarbeitet

2023 ist Thierry Neuville die klare Nummer eins im Werksteam von Hyundai in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), doch mit der am Mittwoch bekannt gegebenen Rückkehr von Ott Tänak werden 2024 wieder zwei absolute Topfahrer für den südkoreanischen Hersteller an den Start gehen.

Diese beiden Alphatiere zu managen, wird laut Teamchef Cyril Abiteboul eine Herausforderung, für die er sein Team aber besser gerüstet sieht als in der Vergangenheit. Unter anderem mit einem Verhaltenskodex will er dafür sorgen, dass das teaminterne Duell der beiden Topstars nicht eskaliert.

"Ja, sicher [wird es eine Herausforderung sein, die beiden Fahrer zu managen], aber ich habe das Gefühl, dass die Organisation dafür bereit ist", sagt Abiteboul gegenüber Autosport, einer Schwesterpublikation von Motorsport-Total.com im Motprsport Network. "Aber ich glaube nicht, dass sie in diesem Jahr dazu bereit gewesen wären."

"Aber nach diesem Jahr des Lernens bin ich ziemlich sicher, dass wir es schaffen können", ist der Teamchef überzeugt. "Sobald wir ein klares Verständnis des Wettbewerbsumfelds haben, werden wir für das Team und die Fahrer ein klares Ziel und einen klaren Verhaltenskodex für das nächste Jahr festlegen. Sicherlich müssen die Prioritäten etwas anders gesetzt werden, wenn man zwei Rallye-Sieger und zwei Meisterschaftsanwärter im Team hat."

In der ersten gemeinsamen Zeit von Neuville und Tänak bei Hyundai in den Jahren 2020 bis 2022 kam es gmitunter zu teaminternen Spannungen. Deutlich wurde dies nach der Akropolis-Rallye 2022, als Tänak öffentlich eine Teamorder kritisierte, die Neuville zum Sieg verhalf.

Ein klares Ziel für die WM-Saison 2024 will Abiteboul zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ausgeben. "Bevor ich sage, was wir nächstes Jahr erreichen wollen, möchte ich sehen, wie die Konkurrenz aussieht. Ich denke, wir werden die Ersten sein, die ihre Pläne für das nächste Jahr bekannt geben, zumindest für zwei Autos", sagte der Motorsportchef mit Blick auf die Konkurrenz vor allem von Toyota, die noch keine Fahrer für 2024 bestätigt haben, aber wohl an ihren aktuellen Piloten festhalten werden.

Mit zwei Top-Fahrern, einer neuen Teamstruktur und einem verbesserten Hyundai i20 N Rally1 ist Abiteboul zuversichtlich, dass sein Team in der Saison 2024 in der Lage sein wird, die aktuellen WRC-Dominatoren von Toyota herauszufordern.

"Letztes Jahr, als ich nicht dabei war, haben sie ihr Bestes gegeben. Das Team hat fünf Siege mit einem Auto geholt, von dem es hieß, es sei nicht wirklich konkurrenzfähig und zuverlässig gewesen, was meiner Meinung nach etwas aussagt", sagt Abiteboul mit Blick auf die Saison 2022. "Ich glaube, das Auto ist etwas konkurrenzfähiger und zuverlässiger als letztes Jahr."

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Lavanttal-Rallye: Wetter

. . . und auch der Sommer sagt sich an

Auf der meteorologischen Nennliste zur 46. LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr-Wolfsberg am 5. und 6. April finden sich mit Sonnenschein und Wärme zwei Teilnehmer der angenehmen, aber unzuverlässigen Art

Lavanttal-Rallye: Vorschau BRR/Lengauer

Vorfreude auf „die Lavanttal“ mit zwei Premieren

Mit der „LASER HERO Lavanttal Rallye powered by Dohr Wolfsberg“ steht nur drei Wochen nach der Rebenland-Rallye bereits ÖRM Lauf 3 vor der Türe. Jänner-Rallye Sieger Michael Lengauer kann neben seinen bewährt treuen Sponsoren auch auf die Unterstützung einiger Lavanttaler Unternehmen zählen, welche seinen Start in Wolfsberg mit ermöglicht haben.

Lavanttal-Rallye: Nach SP5

Ein Revival der letzten Jahre

Bei der 46. LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr-Wolfsberg liefern sich der Führende Simon Wagner und Hermann Neubauer ein altbekanntes Sekundenduell / Eine Kärntner Führung gibt es durch Patrik Hochegger bei den Historischen

Auf den knüppelharten Schotter-Stages der Ungarn-Rallye schaffen Wagner/Winter das angepeilte Top 10-Ergebnis. Kramer/Kvick nach Überschlag out.