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ARC: Leiben-Rallye

Zurück in Leiben

Es steht wieder einmal ein bedeutungsvoller Einsatz bei den Frieseneggers bevor – heuer haben sie sich zurückgehalten, doch in Leiben wird Gas gegeben.

Es steht wieder einmal ein bedeutungsvoller Einsatz bei den Frieseneggers bevor. Auch wenn sie schon lange zu den anerkannten Größen des historischen Rallyesports in Österreich gehören, haben sie sich heuer ein wenig zurückgehalten.

Lediglich bei der BP Ultimate-Rallye im Lavanttal ließen sie es stauben, und zwar ganz ordentlich: Trotz eines unwillig Gas annehmenden Motors wurden sie Dritte in der Kategorie der Historischen, eine Platzierung unter den Podesträngen war praktisch nie in Frage gestellt.

Nun aber hat sie wieder die Lust gepackt, und da gerade die Herbst-Rallye unmittelbar bevorsteht und diese heuer auch wieder zur Rallye-Meisterschaft der Historischen zählt, fällt der Entschluß denkbar leicht.

Die Veranstaltung ist aufgrund ihrer hohen Betonung auf fahrerische Qualitäten unverändert beliebt, auch die enorme Beteiligung bei den Historischen (19 Nennungen) spricht für diese Tatsache. Und sie ist sowohl Koni als auch Christoph Friesenegger nicht ganz neu.

Überdies wurde Einiges am Auto erneuert, was die Chancen zusätzlich erhöhen sollte. So wurde etwa der Motor ersetzt, der bei der BP Ultimate-Rallye schon einige Schwierigkeiten gemacht hatte. Auch das Fahrwerk zeigte zuletzt schon einige Ermüdungserscheinungen und wurde konsequenterweise ebenfalls erneuert. Die Mechaniker haben wieder einmal ganze Arbeit geleistet, die selbst auferlegte Pause wurde bestmöglich genützt.

Damit müsste man nun wieder optimal „ready for competition“ sein, weil wieder einmal stehen die Zeichen auf enge Sekundenjagden. Die sportliche Prognose sollte auch diesmal wieder sehr positiv ausfallen.

Der Turbo-Konkurrenz aus dem Ford-Lager wird man mit der Achtventil-Querstrom-Technik der Siebziger Jahre relativ schwer etwas entgegensetzen können, aber die ist zum Glück nicht allzu zahlreich.

Auf jeden Fall ist auf den Porsche 911 von Karl Wagner ein scharfes Auge zu werfen, den man bei der Lavanttal-Rallye lange Zeit scheinbar fest im Griff hatte, aber in der Schlussphase konnte der Porsche-Mann noch den Sieg bei den Historischen an sich reißen.

Realistischerweise kann man davon ausgehen, daß ein Podiumsplatz für Friesi & Friesi in Reichweite sein müsste, wobei auch ein Sieg in der Historischen-Kategorie zumindest nicht vollkommen ausgeschlossen ist.

Aber all das wird wie immer der Wettbewerb zeigen. Die gründliche Vorarbeit sollte sich bezahlt machen, zudem fühlt man sich, wie es bei aufrechten Sportlern üblich ist, den Sponsoren in einem hohen Maß verpflichtet. Den Unternehmen Opel Hojas GmbH., Illich Haustechnik & Wellness GmbH. und EHF Maulwurftechnik gebührt an dieser Stelle besonderer Dank.

Das Team Friesenegger freut sich auf viel Fahrspaß bei der Herbst-Rallye, dem letzten Lauf zur Austrian Rallye Challenge in dieser Saison.

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