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Rallye-ÖM: Lavanttal

Ausfall für Mrlik/Welsersheimb im Subaru

Wie schon im Rebenland war es auch bei der Lavanttal-Rallye ein Subaru-Pilot, der mit ausgezeichneten Leistungen glänzen konnten.

Christian Mrlik im Subaru Impreza WRX STi war von der ersten Minute an unter den Schnellsten zu finden. Dabei hatte der Waldviertler zu Beginn noch gar nichts riskiert: "Es herrschten wechselnde, sehr schwierige Bedingungen. Daher hab' ich auf die Sicherheitsvariante gesetzt und bin die erste Runde mit Intermed-Reifen gefahren", erzählt Mrlik. "Aber die erste SP war komplett trocken, und auf der zweiten, wo es dann zu Regnen begann, waren die Reifen schon fertig, weil sie auf der ersten Prüfung zu warm geworden waren… Außerdem hatte ich erneut Probleme mit dem Differential, wie schon im Rebenland."

Für die zweite Runde war die Entscheidung dann klar, es regnete mittlerweile in Strömen. Christian Mrlik und sein Co-Pilot Leopold Welsersheimb entschieden sich für Regenreifen, und der Pilot selbst hatte trotz dieser Bedingungen Spaß: "Das Fahren im Regen gefällt mir, dementsprechend waren wir nach den ersten drei Sonderprüfungen genau im Plan, nämlich in den Top Ten!" Doch ausgerechnet auf der letzten SP des Tages kam für Christian Mrlik das Aus: "Eineinhalb Kilometer vor dem Ziel ist mir beim Anbremsen einer schnellen Kurve das Heck ausgebrochen. Ich konnte es aber wieder einfangen, und die Situation war für mich schon erledigt, als der Subaru am Kurvenausgang plötzlich erneut übersteuert hat. Vielleicht war das nur halb arbeitende Diff der Grund, oder der viele Splitt, ich weiß es nicht. Jedenfalls haben wir links vorne einen Baum getroffen, das war's dann. Doppelt schade, weil wir zu diesem Zeitpunkt richtig schnell unterwegs waren und den Tag auf Platz sieben beendet hätten. Aber wenn man mit unterlegenem Material vorne mitfahren möchte, muss man immer ziemlich am Limit fahren – da kann jede Kleinigkeit große Auswirkungen haben…"

Im Moment wird in der Werkstatt von Stohl Racing eifrig geschraubt, um den Blechschaden bis zur Wechselland-Rallye (4./5. Mai) richten zu können.

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