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Rallye-ÖM: Lavanttal-Rallye 2012

Max Zellhofer erreicht auf Suzuki Super 1600 Platz Drei

In der Staatsmeisterschaft liegt der Niederösterreicher damit an zweiter Stelle. Michael Böhm glänzt bei Debüt mit einer Bestzeit, fällt dann leider vorzeitig aus

Foto: Daniel Fessl

Nachdem das Duo Max Zellhofer/ Andre Kachel bei der Rebenland Rallye in der Steiermark vor wenigen Wochen auf dem bärenstarken Suzuki Super 1600 die Division II (2WD-Wertung) für sich entscheiden konnten, kam man mit viel Optimismus auch zur Lavanttal Rallye nach Kärnten.

Ebenfalls mit im Team von Zellhofer Motorsport feierte Michael Böhm seine Suzuki-Premiere und zeigte bis vor seinem unverschuldeten Ausfall, dass man mit ihm bei den nächsten Rallyes durchaus rechnen muß.

Das Duo Zellhofer/ Kachel belegte in der Endabrechnung den sehr guten dritten Platz und konnte damit das Vorhaben aufs Podium zu fahren auch in die Tat umsetzen:

“Ganz bin ich natürlich nicht zufrieden. Wir haben wie viele andere Fahrer leider nicht die richtigen Reifen verwendet und damit größere Zeitverluste kassieren müssen. Damit war es nur möglich sich am ersten Tag unter die Top Fünf zu fahren. Am zweiten Tag lief es dann am Beginn mit einer Bestzeit auf der SP 5 gleich besser, in der Folge war aber wieder, bedingt durch Regen, die nicht ganz richtige Reifenwahl ein Thema für uns.

"Klar ist, bei feuchten Verhältnissen muß ich noch viel lernen. Mein Beifahrer hat exakt angesagt, der Suzuki war von meiner Mannschaft perfekt vorbereitet und lief wie am “Schnürchen”, so lag es eindeutig an mir, dass wir nicht weiter nach vor gekommen sind,” erklärte der Suzuki-Autohausbesitzer aus Amstetten.

Bei Michael Böhm/ Vera Hinteramskogler war die Sache ein klein wenig anders. Die beiden feierten im Suzuki Super 1600 in Kärnten ihre Premiere und mußten sich daher erst langsam an die Spitze herantasten. Dies gelang vorerst problemlos, wenngleich auch die richtige Reifenwahl auch hier eine Rolle spielte:

“Dazu kam für mich die Tatsache, dass dieses Auto immer mit hoher Drehzahl bewegt werden muß. Am zweiten Tag lief es schon weesentlich besser, es gelang mir sogar schon auf der SP 7 meine erste Sonderprüfungsbestzeit zu fahren. Leider war dies für mich das einzige Erfolgserlebnis, denn nach dieser Prüfung stellte ich einen Schaden am Schaltgetriebe fest, der uns zur vorzeitigen Aufgabe zwang. Trotzdem habe ich gesehen, dass das Auto noch viel mehr kann, daher sehe ich den kommenden Rallyes zuversichtlich entgegen.”

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