Rallye: News | 02.02.2012
Klarstellung von Prodrive
Die Rallyeszene munkelt von Streit und baldiger Trennung – nun aber hat Richard Taylor von Prodrive klargestellt, dass die Achse Mini und Prodrive bestehen bleibt.
Es ist seit Wochen das Dauerthema der in der Rallye-Szene: die - angebliche - Beziehungskrise von Mini Motorsport und Prodrive, dem Mini-Einsatzteam in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC).
Schon den gesamten Winter geistern Gerüchte durch zahlreiche Medien, wonach es zwischen den beiden Parteien Streit über die Finanzierung des WRC-Projekts gebe. Kurz vor Weihnachten wurde sogar Werksfahrer Kris Meeke vor die Tür gesetzt. Der Grund: zu wenig Geld für regelmäßige Einsätze.
Während Meeke seitdem trotz seines langfristigen Mini-Vertrags zuschauen muss, durfte sich bei der Rallye Monte Carlo der korsische Bezahlfahrer Pierre Campana im zweiten Mini John Cooper Works WRC neben Dani Sordo versuchen.
Bei der Schweden-Rallye in knapp einer Woche ist Lokalmatador Patrik Sandell an der Reihe. Obendrein wird der Tourenwagenpilot Richard Göransson, feste Größe bei der Mini-Konzernmutter BMW, in einem von Prodrive eingesetzten John Cooper Works WRC sein WM-Debüt geben. Für Meeke scheint hingegen weiterhin kein Platz zu sein.
Zu Jahresbeginn hatten sich Mini und Prodrive dem Vernehmen nach trotz aller Probleme darauf verständigt, den gemeinsamen, bis Ende 2013 gültigen Vertrag erfüllen zu wollen. Trotzdem kamen in den zurückliegenden Tagen erneut Gerüchte auf, wonach es schon vor der Rallye Schweden zur Trennung kommen könnte.
"Das ist mir neu", widerspricht Richard Taylor von Prodrive gegenüber Autosport. Ein solcher Schritt werde "überhaupt nicht" angedacht. Im Gegenteil: das Team sei bereits auf dem Weg nach Schweden, um sich dort auf die kommende Rallye vorzubereiten.
"Der Start, den wir in Monte Carlo hatten, war fantastisch. Wir freuen uns darauf, dieses Leistungsniveau zu halten - in der kommenden Woche und in der weiteren Saison." Bei der "Monte" überzeugte Sordo mit dem zweiten Platz hinter Rekord-Weltmeister Sebastien Loeb.










