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Rallye: News | 31.08.2012
Stohl weiter am „Angasen“
Die Initiative „Nichts leichter als Erdgas“ verlängerte den Sponsorvertrag mit Manfred Stohl für die beiden noch ausstehenden ÖM-Rallyes ARBÖ und W4.
Michael Noir Trawniczek
Foto: FGW/Daniel Fessl
Sicher war gar nichts, denn der Sponsorenvertrag mit dem Fachverband Gas und Wärme endete mit der Weiz-Rallye. Jetzt jedoch hat die Initiative Erdgas in einer Presseaussendung erklärt, dass man die Partnerschaft mit Manfred Stohl verlängert hat, sodass der Wiener die beiden noch ausstehenden ÖM-Rallyes, die ARBÖ- und die Waldviertel-Rallye weiterhin unter dem Erdgas-Banner absolvieren wird – schließlich liegt der Mitsubishi Lancer Evo IX-Pilot derzeit auf Platz zwei in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft.
Nach sechs ÖM-Rallyes liegt Stohl 16 Punkte vor Beppo Harrach auf Platz zwei hinter dem bereits gekrönten neuen Staatsmeister Raimund Baumschlager. In der Aussendung heißt es: „Die Kombination von Stohls Fahrkönnen und dem innovativen Kraftstoff Erdgas funktioniert sehr gut.“
Manfred Stohl wird in der Aussendung zitiert: „Die Saison hat gezeigt, dass Erdgas der Konkurrenz ebenbürtig ist. Damit kann man nicht nur sparsam und sauber, sondern auch sehr spritzig und schnell fahren.“
Und auch preiswert: „An einem Rennwochenende gebe ich durchschnittlich nur 150 Euro fürs Tanken aus. Das ist ein Bruchteil dessen, was andere Fahrer hinblättern müssen.“ Rund 1.500 Euro würde das Rennwochenende mit Rennsprit kosten. Die meisten Teams jedoch fahren mit Tankstellensprit.
Stohl betont auch den Energiegehalt von Erdgas: „Ein Kilogramm Erdgas hat einen Energiegehalt von 1,5 Litern Benzin oder 1,3 Litern Diesel. Deshalb kann ich mit derselben Tankmenge weitere Strecken zurücklegen.“
Allerdings: Mit dem aktuell erlaubten Restriktor büßt Stohl Leistung ein. Und in Sachen Umwelt ist Erdgas bei Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffen und vor allem Rußpartikeln im Vorteil, allerdings ist sein Hauptbestandteil Methan ein potentes Treibhausgas.












