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Rallye-WM: Argentinien

Loeb und Hirvonen kämpfen um jede Sekunde

Obschon Hirvonen zwei Bestzeiten gelangen, bleibt Loeb knapp in Führung. Sordo bereits abgeschlagen auf Rang drei. Oliveira auf Platz 17. Kremer/Ertl wieder out.

Michael Noir Trawniczek

Weil es in der Nacht geregnet hatte, waren die Sonderprüfungen auch am Samstagmorgen heimtückisch – zu einem großen Teil herrschte Trockenheit, doch an manchen Stellen war es dann wiederum feucht.

Die beiden führenden Citroen-Piloten Sebastien Loeb und Mikko Hirvonen beherrschten das Geschehen. Loeb fuhr auf der rund 20 Kilometer langen SP 7 die Bestzeit, Hirvonen war auf der ebenfalls rund 20 Kilometer langen SP 8 und auf der rund 40 Kilometer langen SP 9 der schnellste Mann.

Am Ende konnte Loeb jedoch die Führung behalten, sein Vorsprung auf Hirvonen beträgt vor dem Mittagsservice jedoch nur 2,1 Sekunden.

Latvala-Ersatzpilot Dani Sordo konnte zwar Platz drei halten, sein Rückstand wurde jedoch von SP zu SP größer. Der Spanier erklärte, er habe kein Vertrauen in sein Auto, welches sich sehr viel in der Spur bewegen würde. Sordo hatte wie einige andere Piloten auch eine Mischung aus weichen und harten Reifen am Auto. „An manchen Stellen war ich über dem Limit, an anderen zu langsam“, grübelte der frühere Junioren-Weltmeister, der nun bereits einen Rückstand von rund 1,5 Minuten aufweist.

Beinahe eine weitere Minute hinter Sordo belegt Mads Östberg einen einsamen und ungefährdeten vierten Platz – denn der Fünfte, Nasser Al-Attiyah, liegt rund 5,5 Minuten hinter dem Portugal-Sieger. Allerdings beschädigte sich Al-Attiyah kurz vor dem Ziel der SP 9 an einem Felsen die rechte Hinterradaufhängung - es ist nicht sicher, ob er die Rallye am Samstag fortsetzen kann...

Lediglich 9,4 Sekunden hinter dem Quatar Citroen-Fahrer lauert Martin Prokop auf Platz sechs, der im Fall des Falles dann auf Platz fünf vorrücken würde.

Dahinter liegen die VW Skoda Fabia S2000-Piloten Andreas Mikkelsen und Sebastien Ogier, Mini Portugal-Pilot Armindo Araujo und Citroen Junior Thierry Neuville in den restlichen Punkterängen.

Rund drei Minuten hinter Neuville liegt der am Freitag ausgefallene und unter “Rally2“ wieder eingestiegene Petter Solberg auf dem verflixten elften Gesamtrang.

Stohl Racing-Schützling Daniel Oliveira konnte auf SP 7 die 14. Zeit markieren, auf SP 8 jedoch weist der Brasilianer als 30. einen Rückstand von 2,5 Minuten auf, der Grund: Ein Problem mit der Servolenkung beeinträchtigte die Fahrt massiv. Auch auf SP 9 reichte es deshalb nur für Rang 29. Insgesamt rutschte Oliveira somit ab auf den 17. Platz.

Armin Kremer und Daniela Ertl, deren Subaru Impreza ebenfalls von Stohl Racing eingesetzt wird, setzten nach ihrem frühen Ausfall auf SP 2 die Fahrt unter „Rally2“ fort.

Auf den Prüfungen 7 und 8 belegten sie die Plätze 20 und 19 – doch auf der neunten Prüfungen dürften Kremer und Ertl entweder abgeflogen sein oder sie mussten wegen eines Technikgebrechens aufgeben. Näheres ist derzeit nicht bekannt…

In der PWRC führt weiterhin Nicolas Fuchs vor Michal Kosciuszko und Benito Guerra. Dabei vermeldete Fuchs nach SP 7 Probleme miit dem Differenzial und fiel bereits rund zwölf Sekunden hinter Kosciuszko auf Platz zwei zurück - doch Mitsubishi-Markenkollege Kosciuszko wiederum hatte am Ende der SP 8 Öldruckprobleme, sodass nach SP 9 die alte Rehung wieder hergestellt war.

Am Nachmittag werden die drei Vormittagsprüfungen ein zweites Mal absolviert, ehe am Abend eine Superspecial-Prüfung den Abschluss der zweiten Etappe bildet.

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Kremer/Ertl: Out auf SP 9 Kremer/Ertl: Out auf SP 9 Nach Etappe 1 (SP 6) Nach Etappe 1 (SP 6)

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