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Saab könnte in die Rallye-WM einsteigen

Investor Vladimir Antonov dürfte WRC-Promoter North One Sport gerettet haben, angeblich leitet der Russe nun den Einstieg von Saab in die Wege.

Saab steht vor einem Einstieg in die Rallye-WM ab der Saison 2012. Das berichtet Autosport. Die ehemalige GM-Tochter, die inzwischen im Besitz des niederländischen Herstellers Spyker steht, war bis 1979 im Rallyesport vertreten. Hinter dem Einstieg steht der russische Investor Vladimir Antonov. Er gilt als großer Saab-Fan und trat im Vorjahr mit einer Saab-99-Replica bei der schwedischen Midnight Sun Rally an.

Doch Antonov soll seine Ambitionen im Rallyebereich nicht auf Saab begrenzen: Angeblich hat der Russe die Schulden von WRC-Promoter North One Sport beglichen und möchte in Zukunft weitere Investitionen tätigen. Interne Quellen sollen bestätigt haben, dass es bei North One Sport ums Überleben ging. Der Saab-Einstieg dürfte mit Antonovs Investition in Verbindung stehen. Es wird gemunkelt, dass die ursprünglich schwedische Firma dabei auf die Typen 9-1 oder 9-2 setzen wird.

Quesnel hofft auf Aufwertung der WM durch Antonov

Der Citroën-Teamchef bestätigt: "Ich habe das Gefühl, dass North One TV kurz vor dem Ende war, denn sie haben kein Geld für Investitionen. Wir haben drei Jahre lang umsonst gesprochen, jetzt ist der russische Kerl gekommen. Er dürfte Geld und einen Plan haben. Er wird investieren, und ich bin sicher, dass FIA-Präsident Jean Todt viele Garantien verlangen wird. Dadurch sollte in den nächsten drei, vier Jahre alles in Ordnung sein."

Tatsächlich hatte Todt noch vor wenigen Wochen gesagt, dass große Anstrengungen unternommen würden, um die Rallye-WM aus der Krise zu holen. "Ich bin sicher, dass sich die Situation in den nächsten zwei, drei Jahren deutlich verbessern wird", so der Franzose damals. Zudem erwarte er nach dem Einstieg von Mini weitere Hersteller in der WM.

Die Schattenseite der Hersteller-Einstiege

Auch Quesnel sieht die Entwicklungen äußerst positiv: "Mini kommt, Volkswagen kommt, offenbar kommt auch Saab. Jedes Jahr sagen wir: 'Nächstes Jahr ist alles in Ordnung'. Ich glaube, 2013 ist alles in Ordnung."

Dennoch wünscht er sich, dass auch die Hersteller, die seit Jahren auf die Rallye-WM bauen, nicht vergessen werden: "Alle freuen sich, wenn die Neuen kommen. In den Presseaussendungen von North One TV und der FIA ist jedes Mal von Mini die Rede, über Ford und Citroën spricht niemand. Das ist etwas frustrierend. Trotzdem bevorzugen wir es, dass VW und Mini kommen und wir hoffen, dass wir vorne bleiben."

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