Rallye-ÖM: Lavanttal-Rallye | 31.03.2007

Waldemar Benedict & Elisabeth Hellinger mit problemlosem Saisonauftakt sehr zufrieden

"Es ist von Beginn an gut gelaufen - wir können mit Platz 3 bei den frontgetriebenen Fahrzeugen mehr als zufrieden sein" erklärt Waldemar Benedict.

Die Rallye-Winterpause war für Waldemar Benedict und Co-Pilotin Elisabeth Hellinger äußerst lange, zuletzt stand das Duo bei der Steiermark-Rallye im Herbst 2006 am Start. Dass die beiden aber alles andere als eingerostet sind, haben sie im Rahmen der Lavanttal-Rallye in Kärnten unter Beweis gestellt.

Die Streckenführung kam dem Peugeot 206 1600 Kitcar zwar durchaus entgegen, der Regen am Freitag und die teils mit Schlamm verschmierten Straßen aber ganz und gar nicht. Dennoch konnte sich der Wiener Gastronom am Freitag lange als zweitbestes frontgetriebenes Fahrzeug hinter Andi Waldherr in Szene setzen, am zweiten Tag ließ der Peugeot-Pilot mit einer 13. Gesamtzeit auf SP 11 aufhorchen:

„Es ist von Beginn an eigentlich gut gelaufen unsere direkte Konkurrenz in der Klasse A6 hatten wir immer unter Kontrolle. Auch die Diesel- bzw. Erdgas-Kitcars von VW fuhren langsamere Zeiten, Michi Kogler hat uns schlussendlich zwar überholt, wir können aber mit Platz drei bei den frontgetriebenen Fahrzeugen dennoch mehr als zufrieden sein. Es war eine absolut problemlose Rallye, kein Reifenschaden und kein Dreher.“

Aufgrund des neuen Reglements startet Waldemar Benedict in der Division I, zusammen mit den Allrad-Autos der Gruppe N4, die bei den rutschigen Bedingungen natürlich deutliche Traktions-Vorteile hatten. Durch das große Feld der Division I ist es für „Benno“ heuer auch ungleich schwieriger Meisterschafts-Punkte zu holen als im letzten Jahr:

„Uns war natürlich schon vor dem Saisonauftakt klar, dass ÖM-Punkte heuer schwer zu holen sein würden, aber damit können wir leben. Wenn wir auf die Meisterschaft aus wären, dann müssten wir ein Allrad-Auto einsetzen, uns und auch dem Publikum macht aber dieses brüllende 1600er Kitcar dermaßen großen Spaß, dass wir keine Sekunde daran gedacht haben. Man merkt einfach auf jeder Prüfung, wie dankbar die Fans über einen Farbtupfer wie unseren Peugeot im Feld sind, das ist eine große Genugtuung und ein Ansporn für uns.“

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