RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: News

WRC-Chance für Nachwuchstalent Suninen

Teemu Suninen (FIN) wechselt zu M-Sport und soll neben einem Programm in der WRC2 auch Einsätze im neuen Ford Fiesta WRC bestreiten.

Der finnische Nachwuchspilot Teemu Suninen steht vor seinem nächsten Karriereschritt in der Rallye-WM und könnte bereits in dieser Saison seine ersten Einstätze in einem WRC des Jahrgangs 2017 bestreiten. Bei M-Sport soll der 22jährige bei den Rallyes in Polen und Finnland einen dritten Ford Fiesta WRC neben Weltmeister Sébastien Ogier und Ott Tänak fahren. Dies sehen die aktuellen Planungen von M-Sport vor, wie das Team auf Nachfrage bestätigte.

Darüber hinaus könnte laut Informationen der offiziellen Website der Rallye-WM, abhängig vom Ausgang der Verhandlungen mit Sponsoren, noch ein dritter Start im aktuellen M-Sport-WRC bei der Sardinien-Rallye in Italien hinzukommen. Neben diesen ersten Chancen in einem WRC wird Suninen für M-Sport die WRC2 in einem Ford Fiesta R5 bestreiten. "M-Sport bietet eine der besten Umgebungen für junge Fahrer, um zu lernen und Erfahrung zu sammeln", sagt Suninen.

Er freue sich darauf, mit diesem leidenschaftlichen Team zu arbeiten und beobachten zu können, wie ein vierfacher Weltmeister wie Sébastien Ogier arbeite. Bis zum vergangenen Jahr gehörte Suninen dem Toyota-Nachwuchsprogramm an und wurde 2016 in einem von Oreca eingesetzten Škoda Fabia R5 Vizeweltmeister der WRC2. "Mein Ziel in dieser Saison ist klar: Ich will meinen zweiten Platz in der Meisterschaft verbessern", sagt der Finne, der im Februar bei der Schweden-Rallye in die WRC2 einsteigen wird.

Bereits beim Saisonstart, der Rallye Monte-Carlo (19. bis 22. Jänner 2017), beginnt die Saison für Éric Camilli, der von M-Sport ebenfalls für ein WRC2-Programm bestätigt wurde. Für den Franzosen ist der Wechsel in die WRC2 ein Rückschritt, nachdem er 2016 eine komplette Saison im WRC von M-Sport bestritten hatte. Nach dem kurzfristigen Wechsel von Ogier zu M-Sport war im WRC-Team der Briten allerdings kein Platz mehr für ihn.

"Das wichtigste ist für mich, dass ich in diesem Jahr weiter so viel Erfahrung wie möglich in der Rallye-WM sammeln kann, denn im Rallyesport ist Erfahrung alles", bemüht sich Camilli, Positives an seiner WRC2-Rückkehr zu erkennen. "Wenn man sich ansieht, welche Fahrer bei der Rallye Monte-Carlo in der WRC2 antreten, ist das schon beeindruckend. Es ist toll, dass ich mich mit Fahrern wie Andreas Mikkelsen und Bryan Bouffier messen kann, die bei dieser Rallye schon auf dem Gesamtpodium gestanden sind."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: News

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.