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Aufgefrischt

Beim Facelift für den Tucson hat Hyundai an vielen Stellschrauben gedreht: frischere Optik, neue Motoren, neue Automatik. Erster Test.

mid/rhu

Mit dem neuen Zweiliter-Diesel steigt Hyundai beim Tucson in die 48-Volt-Mildhybridtechnik ein. Dabei unterstützt ein Startergenerator mit bis zu 12 kW Leistung den Selbstzünder beim Beschleunigen. Das sorgt nicht nur für mehr Dynamik, sondern hilft auch beim Spritsparen - bis zu sieben Prozent weniger Verbrauch sollen drin sein.

Der 185 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment liefernde Selbstzünder bringt es laut NEFZ-Norm auf einen Verbrauch von 5,4 Liter, mit neuer Achtgang-Automatik auf 5,8 Liter Diesel je 100 Kilometer. Er ist bis zu 201 km/h schnell und sprintet in 9,9 beziehungsweise 9,5 Sekunden auf 100 Sachen.

Eine Etage darunter ist der neue 1,6-Liter-Diesel angesiedelt, der sowohl das bisherige 1,7-Liter-Aggregat, als auch die 136 PS-Version des Zweiliter-Selbstzünders ersetzt. Er ist mit 116 und 136 PS zu haben. Der schwächere Motor ist mit Frontantrieb und Sechsganggetriebe kombiniert, die stärkere Version wahlweise auch mit Allradantrieb oder Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.

Zwei Varianten hält auch das Benziner-Angebot parat: Der 1,6-Liter-GDI hat 132 PS und wird mit Frontantrieb und Sechsganggetriebe kombiniert. Beim turbogeladenen T-GDI stehen 177 PS auf dem Datenblatt, er wird mit Front- oder Allradantrieb und mit Sechsgangschalt- oder 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe angeboten.

Neben den Auffrischungsmaßnahmen beim Außendesign hat der Tucson auch beim Interieur und beim technischen Innenleben zugelegt. So verschafft ihm etwa ein neues Armaturenbrett mit Soft-Touch-Oberfläche einen gepflegteren Auftritt, neue Assistenzsysteme wie der Around-View-Monitor oder der Aufmerksamkeitsassistent sorgen für mehr Sicherheit.

Der optionale Abstandsregeltempomat hält den voreingestellten Abstand zum Vordermann, bremst und beschleunigt automatisch. Für guten Klang ist ein Premium-Soundsystem von Krell zuständig.

Und für zeitgemäße Konnektivität stehen der freistehende Monitor mit exzellenter Bedienlogik, Apple CarPlay, Android Auto und die kabellose Ladefunktion.

Im ersten Aufgalopp zeigt sich der 177-PS-Benziner mit Automatik als ordentlich motorisierter Untersatz für alle, die es im Prinzip eher ruhig angehen lassen, aber auf Reserven etwa beim flinken Überholen nicht verzichten wollen.

Das Fahrwerk beweist auf engen und kurvenreichen Bergstrecken Nehmer-Qualitäten, der Tucson lässt sich durchaus sportlich um die Ecken scheuchen und überzeugt mit einer ebenfalls gut abgestimmten Lenkung.

Analog zu den übrigen Hyundai-Modellen ist auch der ab sofort bestellbare neue Tucson in fünf Ausstattungslinien ("Level 2" bis "Level 6") zu haben. Schon die Basis umfasst etwa einen Lichtsensor, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber, Klimaanlage und ein Audiosystem mit 5,0-Zoll-Bildschirm sowie USB-, AUX- und Bluetooth-Schnittstelle.

Der Einstiegspreis des noch im Juli 2018 startenden Tucson liegt in Österreich bei 26.490 Euro (Deutschland: 22.970 Euro) für den 1.6 GDI mit 132 PS. Dank eines "Vorteilsbonus" von 3.500 Euro sinkt der Preis auf 22.990 Euro, bei Leasing sogar auf 21.990 Euro (1.000 Euro "Finanzierungsbonus"). Der getestete Top-Benziner mit Automatik und Allrad ist ab der Version "Level 2" (D: "Trend") und ab 33.690 Euro (D: 33.600 Euro) zu haben.

Technische Daten Hyundai Tucson 1.6 T-GDI AWD

Fünftüriges, fünfsitziges SUV, Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimeter: 4.480/1.850/1.645/2.670, Wendekreis 10,8 m, Kofferraumvolumen 513-1.503 l, Leergewicht: 1.606 kg, max. Zuladung: 564 kg, Tankinhalt: 62 l.
Antrieb: Vierzylinder-Reihen-Ottomotor, Hubraum: 1.591 ccm, Leistung: 130 kW/177 PS bei 5.500 U/min, max. Drehmoment: 265 Nm bei 1.500-4.500 U/min, Kraftübertragung: Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, Allradantrieb, Beschleunigung 0-100 km/h: 9,8 s, Höchstgeschwindigkeit: 201 km/h, Normverbrauch (NEFZ): 7,6 l/100 km, CO2-Emission: 175 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-Temp.
Preis: ab 33.690 Euro (Deutschland: 33.600 Euro).

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