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Das kann sich sehen lassen

Sowohl bei Peugeot als auch im Hause BMW gibt man dem Designer-Nachwuchs eine Chance, die besten Projekte werden sogar in die Tat umgesetzt.

Peugeot

Peugeot läutet auf dem Pariser Automobilsalon, dem “Mondial de l’Automobile”, zum zweiten Mal einen Design-Wettbewerb ein und appelliert an das kreative Talent von Nachwuchs-Designern aus aller Welt:

Sie sollen einen “retro-futuristischen” Peugeot entwerfen, der eine Brücke zwischen Zukunft und Vergangenheit schlägt. Es soll ein Fahrzeug konzipiert werden, das in mehr oder weniger naher Zukunft präsentiert werden könnte und sich an einem oder mehreren historischen Modellen der Marke orientiert (Quadrilette, 601, 402, 203…). Eine Mischung aus mehreren Genres oder Generationen, eine Kombination aus futuristischen Konzepten mit starkem Bezug zur Vergangenheit der Löwenmarke – alles ist denkbar…

Peugeot wird den Siegerentwurf im Maßstab 1:1 umsetzen und auf der Frankfurter IAA 2003 offiziell vorstellen. Der Gewinner wird erleben, wie seine Idee als echtes Concept-Car Wirklichkeit wird.

Bereits im September 2000 hatte Peugeot anlässlich des Pariser Automobilsalons zum ersten Design-Wettbewerb im Internet mit dem Thema “Designen Sie Ihren Peugeot des Jahres 2020” aufgerufen. Auf der Website Peugeot-avenue.com gingen über 2000 Entwürfe aus knapp 80 Ländern ein.

In der Endrunde der besten 10 entschied sich die Jury unter der Leitung von Peugeot-Markenvorstand Frédéric Saint-Geours letzten Endes für das Projekt “Moonster” des jungen jugoslawischen Designstudenten Marko Lukovic, das auf der letzten IAA für Furore sorgte.

BMW

Die BMW Group hat indes zum ersten Mal die Gewinner der Design Modelling Competition gekürt. 83 Nachwuchsmodelleure und -designer hatten ihre Entwürfe zur Bewertung eingereicht.

Dabei überzeugten die Arbeiten von Achim Wurm von der Staatlichen Fachschule für Porzellan und industrielle Formengestaltung in Selb und Sebastian Morgenstern von der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle die renommierte Jury.

Die beiden Gewinner konnten ihre Heimreise vom Design Studio im Münchner Forschungszentrum der BMW Group gleich mit ihren nagelneuen MINIs antreten.

Eine vorgegebene zweidimensionale MINI-Designskizze sollte unter Berücksichtigung eines technischen Packages in ein 3D-Modell umgesetzt werden. Den Studenten standen dabei grundsätzlich zwei Lösungsmöglichkeiten offen. Sie hatten die Wahl zwischen einer computergestützten, virtuellen Realisierung des Projekts (CA-Flächenmodell) und einer handwerklichen. Bei der zweiten Variante sollte ein so genanntes "3D Clay Modell" im Maßstab 1:4 aus einer plastilinartigen Masse modelliert werden.

Von den eingereichten Arbeiten wurden schließlich 12 Clay- und Computermodelle ausgewählt und nahmen heute an der Endausscheidung im Münchner Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) teil.

In den nächsten Jahren soll die erfolgreich verlaufene Design Modelling Competition auch auf internationaler Ebene fortgesetzt werden.

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