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Fahren und Tanken

Wie eingangs erwähnt gibt es für den Evanda leider nur eine Motorvariante. Mit dem 2,0 Liter Vier-Zylinder-Motor und 131 PS ist der Evanda zwar nicht schlapp, mehr Leistung würde der Limousine aber keinesfalls schaden. Die Laufruhe ist bei sanft dosiertem Gasfuß mehr als in Ordnung, lediglich bei hohen Drehzahlen wird es etwas rau.

In der von uns getesteten Automatik-Version müht sich der Motor mit dem knapp 1,5 Tonnen schweren Wagen auf Steigungen doch schon etwas ab. Wenn man nicht zu schonend mit dem Gaspedal umgeht, geht es aber durchaus flott dahin.

Die Rechnung bekommt man dann aber an der Tankstelle präsentiert. Mit einem Verbrauch von durchschnittlich 12,2 Litern auf 100 km gewinnt der Evanda nicht gerade einen Preis für sparsame Automobile – ganz im Gegenteil.

Dass der Evanda im Kapitel „Motor“ so patzt ist wirklich sehr schade, denn alle anderen Anforderungen meistert der Koreaner sehr souverän.

Im Gegensatz zum Motor ist die Automatik sehr harmonisch und schaltet ruckfrei die vier Gänge durch. Auch das Fahrwerk und die Federung sind ein guter Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Komfort.

Lediglich in flott gefahrenen Kurven neigt der Evanda zum Untersteuern, lässt sich aber auch ohne ESP gutmütig bewegen.

Für die Passagiere gibt es in keiner Situation Grund zum meckern. Der Evanda ist eine ausgezeichnete Reiselimousine und steckt auch die Westautobahn locker weg, ohne die Passagiere mit Schlägen der Querfugen zu belästigen.

Gut gefallen hat auch die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung, die das Einparken in der Stadt erleichtert. Da der Evanda etwas unübersichtlich ist und über keine Einparkhilfe verfügt, reversiert man lieber einmal mehr als einen ungewollten Kontakt zum nächsten Auto zu provozieren.

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