AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Sozial-Coupé mit Biss

Den ungewöhnlichen Dreitürer Veloster gibt es ab sofort auch mit Zwangsbeatmung. Der 1,6-Liter-Benziner leistet mit Turbo nun 186 PS. Im Test.

Rainer Behounek

Lassen Sie uns den Veloster noch mal genauer unter die Lupe nehmen. Der seit 2011 gebaute Dreitürer der anderen Art fällt, wenn man so will, unter die Kompakt-Coupés. Auf der linken Seite. Rechts gehört er wohl eher zur schnittigen Kompaktklasse.

Ganz recht, der Veloster ist mit seinem eigenwilligen Türkonzept nicht ganz einzuordnen. Die Entwickler haben sich dabei aber etwas gedacht. In Ländern mit Rechtsverkehr parkt man vorwiegend rechts und damit alle Insassen, im speziellen Kinder, vor dem Straßenverkehr geschützt sind, fehlt die hintere Türe an der linken Seite.

Die Anordnung macht neugierig, bisher konnte die Neugier durch das Motorenangebot aber nicht befriedigt werden. Er schaut schnittig aus, das reicht vielen schon, wer aber zum Aussehen auch etwas unter der Haube haben wollte, der schaute durch die Finger, 140 PS aus einem 1,6-Liter-Sauger war das höchste der Gefühle. Bis jetzt. Wer sich dennoch zum 140 PS-Veloster hingezogen fühlt, der findet hier den Test .

Hyundai reagiert auf die Kundenwünsche und schickt den Veloster in die Kraftkammer. Der 1,6-Liter Benzinmotor bekommt einen Twin-Scroll-Turbolader spendiert und leistet 137 kW/186 PS bei 5.500 U/min und 265 Nm bei 1.500 – 4.500.

Waren es beim 1,6-Liter-Sauger mit 103 kW/140 PS 9,7 Sekunden auf 100 (beziehungsweise 10,3 Sekunden beim 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe) und 201 km/h Topspeed, so erledigt der neue Veloster Turbo den Sprint auf 100 in 8,4 Sekunden (8,1 Sekunden beim 6-Gang-Automatikgetriebe) und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 214 km/h – das klingt viel versprechend und der Form angemessen.

Der Motor hat sich verändert, der Veloster ist gleich geblieben, sogar die Verbundlenkerachse hat er vom Basis-Motor übernommen. Innen überzeugt er mit aufgeräumten und ansprechenden Bedienelementen. Die Linien des Armaturenbrettes gehen weg vom Fahrer, zusammen mit dem (optionalen) Panorama-Glas-Schiebedach entsteht ein großzügiges Raumgefühl, das so gar nicht zu den kompakten Außenmassen passt.

Die Sitze sind elektrisch wie mechanisch zu bedienen und könnten etwas härter gepolstert sein, auch geht die Lordosenstütze zu sanft ans Werk. Die Materialien und die Verarbeitung sind top, die Bedienung ist einfach und unkompliziert. Gerade das Multimedia-System mit Touchfunktion besticht durch eine klare Grafik und Schnelligkeit.

Kommen wir zum Wichtigen, was kann der Motor? Wurde der Rest angepasst, wo liegt der Verbrauch jetzt und was kostet er? Alles auf Seite 2!

News aus anderen Motorline-Channels:

Hyundai Veloster Turbo – im Test

Weitere Artikel:

Wie innovative Komponenten die Fahrzeugdynamik revolutionieren

Moderne Antriebstechnik im Wandel

Die Automobilindustrie erlebt derzeit eine technische Revolution, die weit über Elektromobilität hinausgeht. Während sich die Aufmerksamkeit oft auf Batterien und Elektromotoren richtet, vollziehen sich im Bereich der mechanischen Kraftübertragung ebenso bemerkenswerte Entwicklungen.

Pirelli P Zero: Jubiläum des sportlichen Reifen

P Zero: „Vorsicht bissig“ seit 40 Jahren

Wenn sich ein Reifen in den Asphalt verbeißt wie die Derivate des Pirelli P Zero, dann klappen die Hot Laps auch auf ungewohnter Piste. Zu Besuch bei Pirelli, inklusive Headquarter, Comer See und Temple of Speed

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

Auf der Suche nach einem neuen Autoreifen, kann man schnell feststellen, dass moderne Reifen mit Hinweisen auf besondere Witterungsresistenz versehen sind. Grund hierfür sind die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre.

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.