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Beim Autokauf: Was Frauen wollen

Selbst ist die Frau

Frauen haben praktischere Erwartungen an ein Auto und wechseln dafür auch schneller die Marke. Das Rollenverhalten hat sich umgekehrt.

mid/ts

Frauen sind die härteren Verhandlungspartner beim Autokauf. Denn sie haben eine genaue Vorstellung von dem, was sie wollen. Damit hat sich das Rollenverhalten in diesem Bereich laut der Aral-Studie "Trends beim Autokauf" in den vergangenen zehn Jahren umgekehrt.

Erfüllt ein Auto die Anforderungen nicht, wechselt über die Hälfte der weiblichen Interessenten einfach die Marke. Frauen gewinnen als Zielgruppe an Bedeutung, denn nie war der zu erreichende Kundenkreis so groß wie heute. So planen 26 Prozent der befragten Frauen in absehbarer Zeit den Kauf eines Pkw. Das sind acht Prozentpunkte mehr als vor vier Jahren. Bei den potentiellen Neuwagen-Käuferinnen hat sich der Anteil sogar von fünf Prozent auf jetzt zehn Prozent verdoppelt, während bei den Männern das konkrete Kaufvorhaben stagniert.

Die Wirtschaftlichkeit steht an der Spitze der Prioritätenliste der Frauen. Für 67 Prozent der Frauen ist das Preis-Leistungsverhältnis wichtig, 50 Prozent achten besonders auf den Verbrauch eines Fahrzeugs und 48 Prozent auf den Anschaffungspreis. Darüber hinaus erwarten sie generell einen Rabatt von 13 Prozent auf den Listenpreis. Fast zwei von drei Frauen wollen als Antrieb einen Benzinmotor wählen, bei den Männern ist es nur knapp die Hälfte der Befragten. Günstige Kleinwagen mit verlässlicher Technik stehen bei 38 Prozent der Käuferinnen ganz hoch im Kurs.

Bei der Wahl der Marke wollen sich 18 Prozent der Befragten für einen VW und jeweils 13 Prozent für einen Opel oder ein französischen Importwagen entscheiden. Im Durchschnitt sind die weiblichen Autokäufer bereit, 18 200 Euro für ihren nächsten Neuwagen auszugeben. Männer zeigen sich dagegen mit rund 24 000 Euro deutlich spendabler. Das schlägt sich wiederum in der Markenwahl nieder. So sind die Premium-Hersteller BMW und Mercedes nur für vier Prozent der Frauen, aber für zehn Prozent bzw. für neun Prozent der Männer interessant.

Und bei der Wahl der Farbe bevorzugen mit einem Anteil von 26 Prozent die meisten Frauen Schwarz. Hier sind sich mal die Geschlechter einig. Auf Platz 2 steht Rot als beliebteste Farbe bei den Frauen mit 19 Prozent fest. Die traditionelle Ferrari-Farbe nennt dagegen nur vier Prozent der Männer.

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