AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Porsche: 911 Speedster als Kleinserie

Exklusiver Purismus

Vom Konzeptfahrzeug für Messebesucher bis zum fertigen Serienauto ist es oft ein großer Sprung. Nicht so beim Porsche 911 Speedster.

mid/Mst

1.948 Fahrzeuge des 911 Speedster werden ab Mitte 2019 im Stammwerk in Zuffenhausen gefertigt. Die Zahl ist natürlich nicht zufällig gewählt, sie erinnert an den Urahn aller Porsche-Modelle: den 256 Typ 1 von 1948. Optisch an diesen angelehnt war auch der 356 Speedster, der in den 1950ern ein Meilenstein für den Erfolg der damals noch jungen Marke in den USA war.

Der 911 Speedster soll nun laut Porsche den puristischen Sportwagen von damals mit dem Anspruch, den Kunden an einen modernen Sportwagen haben, vereinen. Als Resultat fährt der besondere Elfer mit einer gewichtsoptimierten Dachkonstruktion vor anstatt des schlichten Tonneau-Covers, das noch für das Konzept vorgesehen war. Die Alltagstauglichkeit muss eben auch bei einer streng limitierten Sonderserie gewahrt sein.

Fahren sollte mit dem Sechszylinder-Boxer-Saugmotor, der 375 kW/510 PS leistet und mit vier Liter Hubraum daherkommt, kein Problem sein. Das Sechsgang-GT-Getriebe wird von Hand geschaltet. Die Höchstdrehzahl ist bei 9.000 Umdrehungen pro Minute erreicht und das maximale Drehmoment von 470 Newtonmetern steht bei 6.250 U/min bereit. In 4,0 Sekunden ist Tempo 100 erreicht, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 310 km/h. Eine mechanische Hinterachs-Quersperre und die elektronische adaptive Dämpferregelung (PASM) unterstreichen den sportlichen Charakter.

Optisch fallen natürlich die flache Scheibe und die klassische beim Ur-Speedster der Modellreihe 911 im Jahr 1988 erstmals präsentierte Heckabdeckung auf. Der Verdeckkastendeckel sei das größte und komplexeste Bauteil, das Porsche bis dato in einem Stück aus karbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) für ein Straßenmodell gebaut habe, teilt der Hersteller mit. Weitere CFK-Teile reduzieren das Fahrzeuggewicht, etwa die CFK-Fronthaube sowie die CFK-Kotflügel, die vom 911 R stammen. Die Frontschürze steuert der GT3 bei, allerdings mit neu entwickelter Bugspoilerlippe.

Wem der neue 911 Speedster nicht exklusiv genug ist, der kann bei Porsche ein Heritage Design-Paket für 21.634 Euro ordern. Dafür gibt es ein Interieur in Schwarz/Cognac mit goldenen Details, eine spezielle "Spears"-Lackierung und Motorsport-Grafiken im Heritage-Design für Türen und Frontdeckel sowie historische Porsche-Wappen und goldene Schriftzüge. Der 911 Speedster kostet in Deutschland ab 269.274 Euro und ist ab sofort bestellbar, der Österreich-Preis steht noch nicht fest.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Wie innovative Komponenten die Fahrzeugdynamik revolutionieren

Moderne Antriebstechnik im Wandel

Die Automobilindustrie erlebt derzeit eine technische Revolution, die weit über Elektromobilität hinausgeht. Während sich die Aufmerksamkeit oft auf Batterien und Elektromotoren richtet, vollziehen sich im Bereich der mechanischen Kraftübertragung ebenso bemerkenswerte Entwicklungen.

Übergabe des Adventkalender-Hauptpreises

Ein Skoda Octavia um 35 Euro

Katharina Gritsch aus der Wachau war im Dezember bei Hofer einkaufen. Was unspektakulär begann, endete mit einem Hauptpreis: Ein Skoda Octavia wurde Anfang Februar der Gewinnerin des Hofer Adventkalenders übergeben.

Auf der Suche nach einem neuen Autoreifen, kann man schnell feststellen, dass moderne Reifen mit Hinweisen auf besondere Witterungsresistenz versehen sind. Grund hierfür sind die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre.

Do-it-yourself-Wartungen und -Reparaturen

Die perfekte Heim-Werkstatt für Motorrad- und Autoliebhaber

Für viele Motorrad- und Autoliebhaber ist eine eigene Heim-Werkstatt die Idealvorstellung. Zwischen Werkzeugschrank, Hebebühne und Schrauberhocker soll ein Bereich entstehen, in dem Wartungen, Reparaturen und Umbauten in Ruhe durchgeführt werden können.

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

Pirelli P Zero: Jubiläum des sportlichen Reifen

P Zero: „Vorsicht bissig“ seit 40 Jahren

Wenn sich ein Reifen in den Asphalt verbeißt wie die Derivate des Pirelli P Zero, dann klappen die Hot Laps auch auf ungewohnter Piste. Zu Besuch bei Pirelli, inklusive Headquarter, Comer See und Temple of Speed