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Klappe zu

Zwei Charakterdarsteller verlassen die Auto-Bühne: Hondas Roadster-Veteran S2000 und Cadillacs teuerstes Angebot, der Zweisitzer XLR.

Johannes.Gauglica@motorline.cc; mid/hh

Sayonara, Kleiner: Die Produktion des Roadsters Honda S2000 läuft Mitte des Jahres aus. Dann sind nur mehr Restbestände des Zweisitzers zu haben.

Über einen Nachfolger ist noch nicht entschieden; das ursprünglich fix eingeplante neue Roadster-Projekt wurde wegen der momentanen Wirtschaftslage vorderhand auf Eis gelegt.

Seit dem Marktstart der puristischen Fahrmaschine im Jahr 1999 wurden weltweit 110.000 Einheiten verkauft. In Österreich wird der Hecktriebler mit einem 240 PS starken Zweiliter-Vierzylinder zu Preisen ab 44.870,- Euro angeboten.

Auch auf den Rennpisten, wie zum Beispiel auf der Nürburgring-Nordschleife, durfte der S2000 sich beweisen. Daneben wurde der Roadster mit dem fauchenden VTEC-Motor im Kampf um die schönste Driftlinie gesichtet, so auch in Österreich mit Hannes Danzinger an Bord.

Ebenfalls den Servus ansagen muss das zweisitzige Cabrio von Cadillac. Der XLR mit seinem versenkbaren Stahldach und charakteristischem Design ist derzeit noch das teuerste Modell der Marke.

Seit 2004 war er im Angebot von Cadillac, die Formgebung wurde von der Studie Evoq inspiriert.

Ein Jahr später reichte die Luxusmarke eine sportliche Version XLR-V nach, allerdings nicht in Österreich.

Unter der Motorhaube arbeiten die V8-Maschinen der Northstar-Reihe. Beim „konventionellen“ XLR leistet der 4,6l große Saugmotor 320 PS, beim XLR-V produzieren 4,4 Liter Hubraum dank Kompressor 443 Pferdestärken.

Bei uns ist er eine Randerscheinung geblieben, die ebenso offensichtliche wie erdrückende Konkurrenz heißt Mercedes SL. Sportlichere US-Fahrer greifen gleich zur Corvette. Und Cadillac zieht sich wieder ein Stück aus dem Luxussegment zurück. Der Listenpreis des XLR steht bis dahin bei 99.975,- Euro.

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