AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
McLaren P1: Produktionsende

Zielflagge

Das letzte Exemplar des Hybrid-Supersportwagens P1 hat die McLaren-Manufaktur verlassen. Nach 375 Stück endet die Produktion planmäßig.

mid/fw

Bevor es richtig los ging, war er schon ausverkauft, und nun ist es auch schon wieder Schluss. McLarens Hybrid-Supersportwagen P1 ist Geschichte. Nur 375 Exemplare der 916-PS-Flunder zum Stückpreis von rund einer Million Euro verließen die Manufaktur im britischen Woking.

Lange vor dem Porsche 918 Spyder hatte die britische Rennsport-Schmiede McLaren im Sommer 2013 mit der Produktion des ersten Supersportwagen mit Benzin-Elektroantrieb begonnen.

Und bevor das erste Modell in Ice Silver lackiert zum 50. Jubiläum von McLaren im September das MPC (McLaren Production Centre) verließ, war die streng limitierte Serie auch schon ausverkauft. Nur ein Viertel (26 Prozent) blieben in Europa, die meisten (34 Prozent) gingen in die USA, Asien und der mittlere Osten teilten sich den Rest.

Jeder einzelne McLaren P1 wurde in Handarbeit nach den Vorgaben des Kunden in durchschnittlich 17 Tagen gefertigt. Pro Tag verließ ein Exemplar die Produktionslinie und keins sah aus wie das andere.

Aber alle haben unter ihrer nur 1.450 Kilogramm leichten Karbonfaserkarosse den rekordbrechenden Zwitterantrieb aus 3,8-Liter-V8-Biturbo mit 542 kW/737 PS und einem Elektro-Motor, der noch einmal 137 kW/179 PS beisteuert. Macht zusammen 674 kW/916 PS und 900 Newtonmeter Drehmoment, die der heckgetriebene Mittelsportler via 7-Gang-Doppelkupplung in atemraubende Beschleunigungswerte umsetzt.

In 2,8 Sekunden sind Tempo 100, nach 6,8 Sekunden 200 und in 16,8 Sekunden 300 km/h erreicht - ganze fünf Sekunden schneller als der legendäre McLaren F1. Die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch begrenzt - bei 350 km/h.

Kaum weniger erstaunlich ist der angegebene Durchschnittsverbrauch: Weil der Hybrid-Sportler elf Kilometer rein elektrisch fahren kann, kommt er im NEFZ-Normzyklus auf einen Wert von 8,3 Liter SuperPlus auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 194g/km entspricht.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2025

Leser im vollen Testeinsatz

Quer durch Österreich fuhren unsere sechs Testwagen – mit Ihnen am Steuer! Die Palette umfasste diverse SUVs, wobei die Range vom Diesel über den Hybrid bis zu Elektromodellen reichte.

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.

Elektrische Souveränität: Was moderne Elektroautos heute leisten

Elektroautos und was sie können

Elektroautos markieren einen Wendepunkt der Mobilität. Der elektrische Antrieb arbeitet präzise, leise und effizient, die Fahrzeuge integrieren sich in digitale Ökosysteme und in das Stromnetz.

Do-it-yourself-Wartungen und -Reparaturen

Die perfekte Heim-Werkstatt für Motorrad- und Autoliebhaber

Für viele Motorrad- und Autoliebhaber ist eine eigene Heim-Werkstatt die Idealvorstellung. Zwischen Werkzeugschrank, Hebebühne und Schrauberhocker soll ein Bereich entstehen, in dem Wartungen, Reparaturen und Umbauten in Ruhe durchgeführt werden können.

Auf der Suche nach einem neuen Autoreifen, kann man schnell feststellen, dass moderne Reifen mit Hinweisen auf besondere Witterungsresistenz versehen sind. Grund hierfür sind die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre.

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".