Autowelt

Inhalt

Mercedes: Update für C-Klasse Coupe und Cabrio Mercedes C-Klasse Cabrio 2018

Sanft gepflegt

Mercedes-Benz hat Cabrio und Coupé der C-Klasse analog zu Limousine und Kombi einem optischen wie technischen Facelift unterzogen.

mid/rhu

Ein dynamischeres Design und LED-High-Performance-Scheinwerfer bekommen die Zweitürer der Mercedes C-Klasse in Serie. Dazu kommen die technischen Zutaten aus dem Update, das gerade Limousine und Kombi spendiert wurde. Und die machen auch Coupé und Cabrio mehr denn je zur kleinen S-Klasse.

Die beiden Neuen werden auf der Automesse in New York (30. März bis 9. April 2018) debütieren und im Juli zu den Händlern rollen. Sie erhalten neue Vierzylinder-Motoren, zum Teil mit EQ Boost genannter, sanfter Hybridisierung per 48-V-Bordnetz für mehr Dynamik und niedrigeren Verbrauch.

Optional gibt es unter anderem die neuen Multibeam-LED-Scheinwerfer mit extrem weitreichendem Fernlicht, ein digitales, 12,3 Zoll großes Cockpit und ein auf 10,25 Zoll vergrößertes Media-Display, das neue Multifunktionslenkrad ist mit Touch-Control-Buttons ausgestattet.

Auch die Ambientebeleuchtung mit 64 Farben und die Wohlfühl-Atmosphäre kennt man aus der S-Klasse, gleiches gilt für das Fahrwerk mit dreistufig veränderbarer Dämpfungscharakteristik, die Sport-Direktlenkung und die Luftfederung. Und natürlich hat Mercedes auch Coupé und Cabrio auf den neuesten Stand bei den Assistenzsystemen gebracht.

Für den Antrieb sind zunächst zwei Benziner und ein Diesel mit einem Leistungsspektrum von 184 bis 390 PS zuständig, das Angebot wird aber sukzessive erweitert. Die neue Vierzylinder-Generation mit 1,5 Liter Hubraum startet als C 200 und C 200 4Matic.

Ihr riemengetriebener Starter-Generator addiert zu den 184 Serien-PS beim starken Beschleunigen nochmal zusätzliche 14 Pferdestärken, um den Moment bis zum Aufbau des vollen Turbo-Ladedrucks zu überbrücken.

"Segeln" ist ebenfalls möglich, den Normverbrauch gibt Mercedes je nach Ausstattung mit 6,1 bis 6,5 Liter beim Coupé und mit 6,4 bis 6,8 Liter beim Cabrio an, der Allrad-Zuschlag liegt bei rund 0,4 Liter. Der Diesel im C 220 d leistet 194 PS und schafft auf dem Prüfstand einen Verbrauch zwischen 4,6 und 4,9 (Cabrio: 4,8 bis 5,1) Liter je 100 Kilometer. Der 3,0-Liter-V6-Motor des Spitzenmodells C 43 leistet nun 390 PS, er liefert zwischen 2.500 und 5.000 U/min ein maximales Drehmoment von 520 Newtonmeter. Das ermöglicht einen Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 km/h in 4,7 Sekunden, das Cabrio braucht 0,1 Sekunden länger.

Drucken

Ähnliche Themen:

13.09.2018
Eleganter Kompromiss

Kompakt, flott und elegant: die neue Mercedes A-Klasse. Und nur auf den ersten Blick kaum vom Vorgänger zu unterscheiden. A 200 im Test.

02.09.2018
Klassiker-Potenzial

Mit dem CLS hat Mercedes das viertürige Coupé etabliert. Inzwischen gibt es den den Schönling in der dritten Generation. CLS 350 d im Test.

26.07.2018
Eck im Heck

Die Mercedes A-Klasse gibt es nun auch als Stufenheck - angeblich auf Kundenwunsch. Eher nicht der europäischen, aber man agiert ja global.

Kein Leisetreter Jubiläum: 55 Jahre Porsche 911

Der "Ur-Elfer" von 1963 prasselte mit seinem Boxermotor markant. Und auch der 8. Porsche 911 wird kein Leisetreter. Wir blicken zurück.

Motorsport: News René Binder 2019 in der ELMS am Start

Neben seinen vier Einsätzen in der US-IMSA-Serie für Juncos wird der Österreicher in der ELMS für Panis-Barthez Compétition starten.

Oberklassen-Komfort Facelift Renault Kadjar - erster Test

Bei Renault wurde aktuell das Mittelklasse-SUV Kadjar in Facelift-Kur genommen, das vor drei Jahren zum ersten Mal in die Verkaufsräume rollte.

WRC: Rallye Monte-Carlo Testfahrten nach Latvala-Unfall vorbei

Jari-Matti Latvala hat bei Vorbereitungen auf die Rallye Monte-Carlo einen Unfall gebaut; Toyota musste die Testfahrten abbrechen.