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Verkauf wurde vermeintlich letzte Woche abgesegnet

Aktuellen Berichten zufolge wird der Volkswagenkonzern seine Hypercar-Marke Bugatti an den kroatischen Elektro-Sportwagenhersteller Rimac verkaufen.

Johannes Posch

Das deutsche Manager Magazin und die britischen Kollegen von CAR Magazine wollen erfahren haben, dass der VW-Konzern noch vor Ende des Jahres Bugatti an Rimac verkaufen möchte. Dieser Schritt sei soweit auch schon vom Vorstand abgenickt worden, allerdings fehle noch die formelle und endgültige Zustimmung. Allerdings wäre der Deal, so die Berichte, keine Einbahnstraße. Gleichzeitig würde nämlich Porsche seine Anteile an Rimac erhöhen; konkret auf 49 Prozent. Obgleich die Marke Bugatti also voll und ganz an Rimac übergeben würde, rückte die kroatische Marke selbst etwas näher an den VW-Konzern heran. Inwiefern das mit den Investments vereinbar ist, die Rimac darüber hinaus von Hyundai/Kia, Koenigsegg, Jaguar und Magna erhalten hat, ist unklar. Relativ klar ist aber, was das für Bugatti bedeuten würde: Die nächsten Sportwagen aus Molsheim wären dann wohl voll-elektrisch. Ganz konkret soll sogar noch in den nächsten Monaten eine neue Version des Vision LeMans Konzeptfahrzeugs (unten) vorgestellt werden, das bereits rein elektrisch fährt.

Das ist aber noch nicht alles. Die Berichte erwähnen darüber hinaus auch, dass noch weitere Marken kurz davor stehen, vom VW-Konzern abgestoßen zu werden; beziehungsweise, dass deren Veräußerung "untersucht" werde: Lamborghini, SEAT, Italdesign und Ducati. Bei allen davon stünde man bereits mit potenziellen Investoren in Gesprächen, die allerdings durch die COVID-19-Pandemie ausgebremst wurden.

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