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Reifendimensionen werden immer größer
Bild von erikmi auf Pixabay

Bayern geben am meisten Gummi

Nach der langen Winterzeit holen Deutschlands Autofahrer jetzt wieder die Sommerreifen aus der Garage oder dem heimischen Keller. Der Trend ist klar: "Gib Gummi", heißt es. Und zwar kräftig. Dabei sind es nicht nur SUV-Fahrer, die kräftig am Rad drehen.

mid

Da sichert sich Bayern im Bundesvergleich die Pole Position. Denn im Freistaat fahren die Autos auf großem Fuß. Im Schnitt haben die Reifen in Bayern eine Größe von 16,8 Zoll. In keinem anderen Bundesland sind Verbraucher mit größeren Autoreifen unterwegs. Auch in Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen setzen Autofahrer auf große Reifendurchmesser.

Im Norden der Republik sind Autoreifen kleiner als im Süden. Die kleinsten Durchmesser haben Pneus in Brandenburg. Sie kommen lediglich auf 16,3 Zoll. Das geht aus einem aktuellen Ranking des Vergleichportals Check24 hervor.

"Es hat vor allen Dingen ästhetische Gründe, dass Autofahrer immer größere und damit auch breitere Reifen kaufen", sagt Dr. Dominik Drerup, Geschäftsführer Autoteile bei Check24. Der SUV-Boom sei an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig.

Nicht nur zwischen dem Norden und dem Süden der Bundesrepublik fallen Größenunterschiede bei den gekauften Autoreifen auf. Auch zwischen Sommer- und Winterreifen gibt es deutliche Unterschiede. Im Schnitt kommen Sommerreifen auf 17,4 Zoll, während Winterreifen durchschnittlich 16,2 Zoll groß sind.

"Autofahrer entscheiden sich beim zweiten Felgensatz häufig für einen etwas kleineren Durchmesser, deshalb fallen Winterreifen oft kleiner aus als ihre Pendants für den Sommer", sagt Dr. Dominik Drerup.

Der Trend geht auch weiter zu größeren Reifen: Der durchschnittliche Reifen im Jahr 2021 ist rund vier Prozent größer als noch 2016. Im Schnitt stieg in diesem Zeitraum der Durchmesser neu gekaufter Autoreifen von 15,9 auf 16,5 Zoll.

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