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Neue Bremsflüssigkeit für sichere Talfahrt

Last Exit Blechbremse

Geht es im Urlaub in die Berge? Dann sollte man vorher einen Blick auf die Bremsflüssigkeit werfen. Denn wer hinauf fährt, muss auch wieder runter.

mid/sta

Langes Bergabfahren bringt die Autobremsen gewissermaßen zur Weißglut. Denn die ständige Reibung kann die Bremsscheiben auf bis zu 800 Grad erhitzen. Dadurch verdampft der Wasseranteil in der Bremsflüssigkeit und der Weg des Pedals wird länger. Das hat auch Auswirkungen auf die Verzögerungswirkung, die im schlimmsten Fall gegen null gehen kann.

Um das zu vermeiden, sollten Urlauber, die in die Berge fahren, vor Reisebeginn die Bremsflüssigkeit zumindest auffüllen, oder besser gleich erneuern lassen. Wer keine Zeit mehr für ein ausführliches Service hat, kann auch nur die Bremsflüssigkeit tauschen lassen. Hier gibt es Spezialisten, die das schnell und günstig erledigen, wie etwa "Profi Reifen".

Geht es dann tatsächlich für längere Zeit bergab, schaltet man in einen möglichst niedrigen Gang, um die Kraft der Motorbremse zu nutzen - vor allem bei einer Automatik vergisst man das leicht. Man sollte sich nicht davor scheuen, den Motor ordentlich hochdrehen zu lassen. Dank Schubabschaltung wird ohnehin kein Sprit verbraucht.

Steht trotzdem nur noch wenig Bremskraft zur Verfügung, muss mehrmals schnell das Bremspedal getreten und vorsichtig die Handbremse gezogen werden. Wenn gar nichts mehr hilft, muss man das Auto im möglichst spitzen Winkel, also fast seitlich, gegen die Leitplanke oder die Bergwand lenken. Sprich: die "Blechbremse" ziehen.

Auch für die Kupplung ist die Talfahrt kein Zuckerschlecken. Deshalb darf diese nicht unnötigerweise getreten werden, da sie beim Einkuppeln unter Umständen beschädigt und das Fahrzeug dadurch schwer zu kontrollieren wird.

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