AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ÖAMTC testet Einbau von Kindersitzen

Das sitzt!

Der ÖAMTC testete 13 neue Autos auf ihre Einbaufreundlichkeit von Kindersitzen. Ein Top-Ergebnis lieferte allerdings nur der VW Golf Sportsvan.

"Im aktuellen Kindersitz-Einbautest des ÖAMTC konnte letztendlich kein Auto restlos überzeugen", lautet das Resümee von ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Mittlerweile verfügen zwar fast alle Neufahrzeuge über Isofix- und Top-Tether-Verankerungen, aber das heißt noch lange nicht, dass Kindersitze auch problemlos montiert werden können.

Insgesamt 13 Fahrzeuge – Citroën C4 Cactus, Fiat 500L Trekking, Ford EcoSport, Honda Civic Tourer, Kia Sportage, Mazda 3, Mercedes C-Klasse Limousine, Mitsubishi Outlander, Nissan Qashqai, Peugeot 308 SW, Skoda Yeti, VW Golf VII, VW Golf Sportsvan – nahmen die Clubexperten genau unter die Lupe. Untersucht wurde, wie viele Kindersitze in ein Fahrzeug hineinpassen und wie komfortabel die Kinder dann reisen. Dazu wurden Einbautests gemacht und die Bedienungsanleitungen der Fahrzeuge auf ihre Verständlichkeit analysiert.

"Kindersitze werden idealerweise auf den äußeren Sitzplätzen in der zweiten Reihe montiert", erklärt Kerbl. "Daher sollte gerade dort die Montage der unterschiedlichen Kindersitze entsprechend unkompliziert sein." Wegen des ausreichenden Platzes nach vorne, der sehr guten Isofix-Erreichbarkeit und der optimalen Gurtlänge wurde der VW Golf Sportsvan als einziges Fahrzeug mit "sehr gut" bewertet.

Mit einem "gut" schnitten Citroën C4 Cactus, Mercedes C-Klasse Limousine, Mitsubishi Outlander, Nissan Qashqai und VW Golf VII ab. Die übrigen Fahrzeuge erreichten ein "befriedigend". "Das Resultat vom Fiat 500L Trekking musste wegen zu kurzen Sicherheitsgurten von 'gut' auf 'befriedigend' abgewertet werden", erläutert der ÖAMTC-Techniker.

Hinten in der Mitte bietet keines der heuer getesteten Fahrzeuge ausreichend Platz. Citroën C4 Cactus, Nissan Qashqai, Skoda Yeti und der VW Golf Sportsvan kommen auf ein "befriedigend". "Diese Fahrzeuge bieten immerhin genügend Platz für drei Kindersitze", zitiert Kerbl aus dem Testbericht. "Allerdings nur, wenn auf die Befestigung mit Isofix bei den äußeren Sitzplätzen verzichtet wird."

Gänzlich "nicht geeignet" für Kindersitze sind die hinteren mittleren Sitze im Fiat 500L Trekking, im Mitsubishi Outlander und im Peugeot 308 SW. "Beim Mitsubishi Outlander besteht die Möglichkeit, eine dritte Sitzreihe zu ordern", ergänzt der ÖAMTC-Techniker. "Dort können allerdings nur herstellereigene Kindersitze angebracht werden."

Zwar ist der Beifahrersitz in erster Linie nicht für den Transport von Kindern gedacht, doch in den meisten getesteten Fahrzeugen kann auch auf diesem problemlos ein Kindersitz montiert werden. "Einzig der Mazda 3 und der Mitsubishi Outlander wurden als 'nicht geeignet' eingestuft", berichtet Kerbl.

"Bei beiden Modellen dürfen nämlich laut Bedienungsanleitung nur herstellereigene Kindersitze verwendet werden." Insbesondere bei rückwärtsgerichteten Kindersitzen muss der Beifahrer-Airbag zwingend deaktiviert werden. "Ein oftmals kompliziertes Unterfangen", kritisiert Kerbl. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt der ÖAMTC jedoch, Kinder generell nur im Fond zu transportieren.

"Viele Autos haben noch Verbesserungspotential bezüglich Familienfreundlichkeit", lautet das Fazit des ÖAMTC-Technikers. Das beginnt bei überlangen oder auch widersprüchlichen Bedienungsanleitungen, geht über zu kurze Sicherheitsgurte und reicht bis zu einer unbefriedigenden Zugänglichkeit der Isofix- und Top Tether-Verankerungen. "Um das passende Familienauto zu finden, sollte auf jeden Fall zuerst eine Probefahrt mit Kindern und Kindersitzen organisiert werden", so der abschließende Rat des ÖAMTC-Technikers.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

Elektrische Souveränität: Was moderne Elektroautos heute leisten

Elektroautos und was sie können

Elektroautos markieren einen Wendepunkt der Mobilität. Der elektrische Antrieb arbeitet präzise, leise und effizient, die Fahrzeuge integrieren sich in digitale Ökosysteme und in das Stromnetz.

Übergabe des Adventkalender-Hauptpreises

Ein Skoda Octavia um 35 Euro

Katharina Gritsch aus der Wachau war im Dezember bei Hofer einkaufen. Was unspektakulär begann, endete mit einem Hauptpreis: Ein Skoda Octavia wurde Anfang Februar der Gewinnerin des Hofer Adventkalenders übergeben.

Do-it-yourself-Wartungen und -Reparaturen

Die perfekte Heim-Werkstatt für Motorrad- und Autoliebhaber

Für viele Motorrad- und Autoliebhaber ist eine eigene Heim-Werkstatt die Idealvorstellung. Zwischen Werkzeugschrank, Hebebühne und Schrauberhocker soll ein Bereich entstehen, in dem Wartungen, Reparaturen und Umbauten in Ruhe durchgeführt werden können.

Aber nur für 18-jährige!

Seat Leon ab sofort schon ab 16.990 Euro

Dank eines Bonus bekommen Führerscheinneulinge den Seat Leon nun um 2.000 Euro günstiger. Das Angebot gilt ab dem ersten Tag im Besitz der Fahrerlaubnis.

Auf der Suche nach einem neuen Autoreifen, kann man schnell feststellen, dass moderne Reifen mit Hinweisen auf besondere Witterungsresistenz versehen sind. Grund hierfür sind die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre.