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Assistenzsystem erkennt Randsteinkanten

Felgenschoner an Bord

BMW und Continental entwickeln ein Assistenzsystem, das via Stereokamera Randsteinkanten erkennen und im Bedarfsfall davor abbremsen kann.

mid/rawi

Darüber hat sich schon fast jeder Autofahrer geärgert. Einmal nicht richtig aufgepasst - und schon "küsst" er mit seinem Fahrzeug die Bordsteinkante. Das verursacht scnell einmal Reifen- und noch schneller Felgenschäden. Deshalb entwickeln BMW und Continental an einem Fahrerassistenz-System, das rechtzeitig einen Randstein erkennt und das Auto entsprechend abbremst.

Problematisch waren für die Entwickler die unterschiedlichen Straßenränder. Während sich ein Spurassistent außerhalb geschlossener Ortschaften gut an den immer gleichen weißen Markierungslinien der Fahrbahn orientieren kann, fehlt auf städtischen Straßen oft der Hell-Dunkel-Kontrast zur sicheren Erkennung. Zudem sind die meisten Randsteine nicht sehr hoch und unterschiedlich ausgeprägt.

Continental setzt nun eine spezielle Stereo-Kamera ein. Sie erstellt eine Höhenkarte mit deren Hilfe der Autofahrer auf eine Entfernung bis zu 30 Metern die Randsteinkante mit hoher Genauigkeit erkennt.

Testfahrten der Entwickler haben gezeigt, dass sich damit ein zum Gehsteig hin rollendes Auto über eine Gegenkraft am Lenkrad rechtzeitig zur Fahrbahnmitte zurückleiten lässt.

Wie beim Spurhalteassistenten soll das System keine mutwilligen Fahreraktionen verhindern, sondern auf Unachtsamkeiten reagieren. "Das System wird in den nächsten drei bis vier Jahren serienreif sein", heißt es bei Conti.

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