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Autofahrer lassen Park-Assistent links liegen

Park-Position

Schlechtes Vorzeichen für autonomes Fahren: Selbst die erprobten und relativ simplen aktiven Einpark-Assistenten werden kaum genutzt.

mid/wp

Milliarden investieren die Autokonzerne aktuell in das autonom fahrende Auto der Zukunft. Doch ob sie damit tatsächlich auf der Wunschliste der Käufer landen?

Die Autofahrer zögern zur Zeit sogar noch, wenn es um das bereits für den Alltag taugliche und erprobte, automatische Einparken geht. Nur etwa die Hälfte nutzt wirklich den eingebauten Park-Assistenten und lässt das Auto selbstständig in die Lücke steuern.

Laut einer aktuellen forsa-Studie haben sich andere Assistenzsysteme besser durchgesetzt: Besonders die Hilfen bei der Zielführung werden intensiv nachgefragt. Etwa 44 Prozent der befragten Autofahrer haben ein Navigationsgerät an Bord und mit einer Nutzungsquote von 97 Prozent ist es der beliebteste elektronische Helfer.

Auch eine (nicht-adaptive) Geschwindigkeitsregelanlage wird häufig eingesetzt. Dieses System steckt in fast der Hälfte aller Autos und 81 Prozent der Fahrer vertrauen darauf.

Angesichts der Tatsache, dass Navi und Tempomat vergleichsweise alte Technologien sind, scheinen Autofahrer Technik-Neuheiten viel langsamer anzunehmen, als das die Autoindustrie glaubt oder hofft.

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