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Die Erfolgsrezepte der Formel-1-Fahrer

Kraftquellen

Was gibt Formel-1-Fahrern die Kraft, alles zu geben, um jeden Millimeter zu kämpfen und sich topfit zu halten? Wir zählen vier Gründe auf.

Bild: PHOTO4

Was treibt Formel-1-Fahrer dazu an, 365 Tage im Jahr alles zu geben? Um jeden Millimeter Rennstrecke zu kämpfen und sich topfit zu halten? Woher holen sie sich diese unglaubliche Kraft, die man benötigt, allerlei Entbehrungen auf sich zu nehmen?

Selbstvertrauen

Was muss ein Fahrer für Eigenschaften besitzen, um es in die Formel 1 zu schaffen? Nicht nur das Fahrkönnen zählt, sondern auch die richtige Denkweise will beherrscht werden. Unter anderem zählen zu den grundlegendsten Eigenschaften also die Einstellung eines Fahrers und seine mentale Stärke.

Es heißt, dass Lewis Hamilton schon immer unerschrocken gefahren ist. Als er 10 Jahre alt war, gewann er als jüngster Sieger das britische Cadet Kart Championship und beeindruckte alle mit seiner auf Anhieb souveränen Leistung, als er in die Formel 1 aufgenommen wurde.

Hamilton wusste bereits das erste Mal, als er in einem Kart saß, was seine Berufung war, erzählte er dem GQ-Magazin im Interview. Zudem konzentriert er sich stark auf den psychischen Aspekt beim Fahren. So arbeitet er seit Jahren mit einem Sportpsychologen zusammen, dem er einen Teil seines Erfolges zuschreibt.

Teamwork

Nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch seinem Team gegenüber zählt die Einstellung eines Fahrers. Denn ohne perfekte Teamleistung kann der beste Fahrer keinen Erfolg haben. Und was macht ein gutes Team aus? Es kümmert sich derart um seinen Fahrer, dass sich dieser ausschließlich auf das Fahren konzentrieren kann.

Neben dem Bereitstellen eines konkurrenzfähigen Autos, ist vor allem die seelische Unterstützung, die das Team bietet, unheimlich wichtig. Der Rückhalt des Teams ist das A und O.

Aberglaube

Es gibt noch einen Punkt, der Rennfahrer antreibt, auch wenn diesen viele Außenstehende für lächerlich halten: der Aberglaube. Zum Thema Aberglauben gibt es viele skurrile Geschichten aus den verschiedenen Bereichen des Lebens - beispielsweise berichten einige Quellen über Schamanen, die die ecuadorianische Fußballmannschaft angeheuert haben soll. Das Casino 32Red schreibt, dass in Südafrika das Rauchen von Vogelge hirnen beim Glücksspiel Glück bringen soll. Außerdem werden in Thailand zu diesem Zweck Phallusketten getragen, so 32Red.

Und die Formel-1-Fahrer? Auch sie sind natürlich abergläubisch. Alexander Wurz war in seiner aktiven Zeit dafür bekannt, verschiedenfarbige Schuhe (einen blauen und einen roten) zu tragen und so mancher Fahrer (Lewis Hamilton, Sebastian Vettel, Felipe Massa) muss immer auf dieselbe Art und Weise ins Auto steigen. Sebastian Vettel ist außerdem bekannt dafür, seinen Rennautos Frauennamen zu geben.

Michael Schumacher wollte partout nur mit ungeraden Startnummern fahren und tat dies während seiner gesamten Formel-1-Karriere. Und Felipe Massa erzählt sogar, dass er eine Unterhose bis zum Rennen anbehält, wenn es am Vortag bei der Qualifikation gut läuft.

Selbst die Formel-1-Organisatoren sind abergläubisch: Die Startnummer 13 wurde nie vergeben. Erst als die Fahrer ab der Saison 2014 ihre Startnummern selbst aussuchen durften, griff Pastor Maldonado als erster zur 13. Glück brachte sie ihm nur bedingt (ein Rennsieg, keine Verletzung), Ende 2015 musste er die Königsklasse wieder verlassen.

Die Fans

Wer kann die Fahrer besser unterstützen als die Fans? Die Fans sind die wahrscheinlich größte Unterstützung für Sportler und so auch für die Fahrer der Formel 1. Sie geben Halt, wenn nichts mehr weitergeht und motivieren die Fahrer ihr Bestes zu geben.

Lewis Hamilton zählt auf verschiedenen Social-Media-Kanälen in Summe mehr als neun Millionen Fans. Wenn so viele Menschen jeden Schritt einer Karriere mitverfolgen, baut sich nicht nur Druck für den Fahrer auf, sondern es liefert ihm auch enorme Motivation, erfolgreich zu sein und zu bleiben.

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