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Citroën Berlingo 1,6 HDi 110 emotion - im Test

Frische Raumlieferung

Citroën beliefert uns mit erschwinglichem Raum: Der Berlingo zeigt sich im neuen, kräftig vergrößerten Kleid. Im Test: der Top-Diesel mit 109 PS.

Georg.Koman@motorline.cc

Hier sehen sie Bilder des Citroën Berlingo 1,6 HDi 110 emotion!

1996 hatte man im PSA-Konzern eine Idee: Warum nicht einen Kleinlieferwagen auch gleich in einer Familien-Version anbieten? Mit Scheiben rundum, jeder Menge Ablagen und praktischen Verstau-Lösungen sowie einiger pfiffiger Optik-Details.

Kostengünstig für den Konzern, preisgünstig für den Kunden. Der Erfolg gab Peugeot/Citroën Recht, bis heute fand das Konzept jede Menge Nachahmer, von Fiat über Renault bis VW.

Nach einem sehr kräftigen Facelift 2002 gehen Citroën Berlingo/Peugeot Partner nun in die zweite echte Generation, in unserem Test fühlen wir dem 109 PS starken Berlingo 1,6 HDi auf den Zahn. Der ist die stärkste von drei möglichen Selbstzünder-Leistungsvarianten.

Übrigens: Auch wenn Citroën es nicht lassen kann, die PS-Leistung auf 110 aufzurunden, bleiben 80 kW doch immer 109 PS. Der Berlingo ist daneben auch mit 75 oder 90 PS erhältlich, in jedem Fall handelt es sich um den gleichen 1,6-Liter-Commonrailer. Benzinerseitig spart man sich die Qual der Wahl, es steht nur eine Variante zur Verfügung – ein 1600er mit 90 PS.

Thema Wachstum: Gegenüber dem Vorgänger legte der neue Berlingo in der Länge um satte 24 Zentimeter auf 4,38 Meter zu. Auch in der Breite präsentiert man sich eine Nummer größer: acht Zentimeter mehr legen die Latte auf imposante 1,81 Meter.

Vergleichsweise bescheiden dagegen: Randstands-Verlängerung (plus drei Zentimeter) und Höhenwachstum (plus 0,5 Zentimeter). Alles in allem wirkt sich das auch auf den Laderaum aus: 642-3000 Liter lauten die neuen Eckdaten (Vorgänger: 625-2.800 Liter).

In der „emotion“-Ausstattung (daneben gibt es noch den unklimatisierten „eco“ und den optisch auf Offroader getrimmten „XTR“) verfügt der Berlingo über eine manuelle Klimaanlage, E-Außenspiegel, Fensterheber vorne, Fernbedien-Zentralsperre, Laden vor der Fondbank und unter den Vordersitzen, Armlehnen vorne sowie Front- und vordere Seitenairbags.

Leider muss man für ESP Aufpreis zahlen (801,- Euro im Rahmen des „Sicherheitspakets“, das außerdem Kopfairbags, eine Berganfahrhilfe und interessanterweise auch ein CD-Radio enthält).

Die Aufpreisliste umfasst auch abseits dessen mancherlei Angenehmes, etwa Klimaautomatik (385,- Euro), herausnehmbare Einzelsitze hinten (810,- Euro), Leichtmetallfelgen (692,- Euro) sowie ein „Sichtpaket“ mit Regen- und Lichtsensor plus MP3-CD-Radio (187,- Euro). Auch als Siebensitzer ist der Berlingo erhältlich.

Weitere Testdetails:

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