AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Pocket Rocket

Der neue Mini verspricht - noch mehr als seine Vorgänger - höchsten Fahrspaß. Wir testen den 136 PS starken Cooper mit Dreizylinder-Motor.

Michael Hintermayer

Die dritte Generation des Mini, seit BMW das Ruder bei der traditionellen britischen Marke übernommen hat, drängt auf den Markt.

Einen neuen Mini zu gestalten, ist dabei wohl eine der schwierigsten Aufgaben, denn trotz modernisierter Optik soll er ganz der Alte bleiben, inklusive kompakten Abmessungen, dem gewohnten Mini-Design und Kart-Feeling beim Fahren.

Ob es gelungen ist, testen wir anhand des Mini Cooper mit dem neuen 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner und 136 PS.

Optisch kann der Neue jedenfalls als echter Mini überzeugen, auch wenn er mit 3,82 Metern um zehn Zentimeter länger als sein Vorgänger geworden ist. Durch den Zugewinn von 4,4 Zentimetern in der Breite wirkt der Mini - jedenfalls als Dreitürer - in seinen Proportionen aber nach wie vor sehr harmonisch.

Seine Erkennungsmerkmale sind seit jeher unverändert: Sportliche, aber knuffige Optik, kurze Überhänge, herzige Rundscheinwerfer und das Gefühl, vor einem „Wolf im Schafspelz“ zu stehen.

Matt silberne und schwarze Akzente setzen einen Kontrast zu den neuen Karosseriefarben. Gekrönt wird der stylische Auftritt des neuen Mini Cooper durch das wahlweise schwarze oder weiße Dach.

Der Zugewinn an Größe kommt vor allem den Passagieren zugute, die sich über mehr Platz freuen können. Auch der Kofferraum ist um 51 Liter auf 211 Liter angewachsen und somit jetzt als brauchbar anzusehen. Lediglich die Passagiere auf der Rückbank sollten nicht größer als 1,70 Meter sein, oder besser noch nicht schulpflichtig, sonst gibt es Knieprobleme.

Eine wahre Flut an Änderungen gibt es aber im Innenraum und unter der Haube des neuen Mini. Erstmals rückt der Tacho von der Mittelkonsole hinter das Lenkrad, wo er vom Drehzahlmesser umgeben ist.

In der Mitte bleibt ein mindestens 6,5" großes Display übrig, das auf bis zu 8,8" Größe ausgeweitet werden kann, wenn man das optionale Navigationssystem wählt. Die Umrandung ist jetzt mit LED-Lichtern ausgeführt, die je nach Einstellung in verschiedenen Farben leuchten.

Regelt man die Temperatur, wird dies grafisch via LED ebenso angezeigt, wie der Drehzahlmesser im Sport-Modus. Der Fahrer hat beim neuen Mini erstmals auch die Möglichkeit, verschiedene Fahrmodi zu wählen.

Neben dem Normal-Modus stehen noch ein Sport- und ein Eco-Modus zur Verfügung, je nachdem, welchen man gewählt hat, verfärbt sich auch die LED-Anzeige rund um das Info-Display. Mag man die Farbspiele nicht, kann man sie allerdings auch deaktivieren.

Das neu gestaltete Interieur gefällt durch bequeme Sitze und eine hochwertigere Materialanmutung. Die klassischen Kippschalter in der Mittelkonsole fehlen dabei ebenso wenig wie die BMW-typische Steuerung von Navi und Radio am Mitteltunnel. Ein besonders Highlight ist der Kippschalter für Start bzw. Stopp des Motors, der am unteren Ende der Mittelkonsole positioniert ist.

Wie sich der Mini Cooper mit dem 136 PS starken Dreizylinder-Benziner fährt, wieviel er verbraucht und kostet, erfahren Sie auf Seite 2.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Mini Cooper 1,5 3-Türer - im Test

Weitere Artikel:

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

Der große Leitfaden zur optimalen Absicherung fürs Auto

Schadensfall, Haftpflicht, Vollkasko

Ein eigener PKW oder ein Motorrad bringen im Alltag einiges an Flexibilität und Freiheit. Allerdings bedeutet ein eigenes Auto auch ein gewisses Maß an Verantwortung und man muss sich auf der einen Seite um ausreichend Kraftstoff, Wartung und Reparaturen sowie um die Kfz-Steuern und einen passenden Versicherungsschutz kümmern.

Super-Test-Sommer 2026 von AUTO BILD Österreich

Ein Sommer-Wochenende als Leser-Testfahrer!

Fünf Testautos stehen bei der Fahraktion 2026 für unsere Leser bereit: Erleben Sie ein Wochenende lang eine der beschriebenen Autoneuheiten und berichten Sie in Wort und Bild darüber. Jetzt anmelden!

Super-Test-Sommer: Vielfältige Eindrücke

Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2026

Junge und bekannte Marken. Mildhybrid, Hybrid, Stromer. Verschiedene Segmente. Die Leser von AUTO BILD Österreich im Testeinsatz.

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.