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FW42: Update soll Schwächen aufzeigen

Ist der Williams einfach noch zu langsam oder ist das Konzept generell fehlerhaft? Das soll in den kommenden Wochen geklärt werden.

Williams ist der einzige Rennstall, der in der Formel-1-WM 2019 noch keinen Punkt geholt hat. Robert Kubica und George Russell finden sich regelmäßig am hinteren Ende des Starterfeldes wieder, dennoch möchte man das aktuelle Konzept des FW42 noch nicht ad acta legen – erst in den kommenden Wochen wird sich klären, ob den Designern tatsächlich ein fundamentaler Fehler unterlaufen ist.

Noch vor der Sommerpause im August soll es ein großes Updatepaket geben. "Diese Upgrades werden ein großer Hinweis drauf sein, wo wir wirklich stehen. Heuer haben wir die Philosophie des Autos aus guten Gründen geändert", erklärte Chefrenningenieur Robson; bereits 2018 hat Williams den letzten WM-Platz belegt.

"Jetzt müssen wir schauen, ob wir nur ein bisschen hinterher sind und aufholen können, oder ob wir tatsächlich einen Fehler gemacht haben und vielleicht einen Schritt zurück machen müssen", so Dave Robson. Das bis zur Sommerpause herauszufinden sei das wichtigste Ziel. Weil die Regeln bis Ende der Saison 2020 erhalten bleiben, werden sich alle Entscheidung, die man nun trifft, auch auf das kommende Jahr auswirken.

Hielte Williams also am aktuellen Konzept fest, würde man auch den FW43 für die kommende Saison auf Grundlage dieser Denkweise bauen. "Wenn sich herausstellt, dass mit diesem Konzept wirklich etwas nicht stimmt, müssen wir darauf eine klare Antwort finden", sagte Robson. In diesem Fall würde Williams die Konzeption wohl noch einmal überdenken. So oder so glaubt Robson, dass man für 2020 noch reagieren könne.

Williams sei mittlerweile zumindest nah dran, das Maximum aus dem aktuellen Auto herauszuholen. Das war zu Saisonbeginn noch ganz anders, weil man bei den Barcelona-Testfahrten vor dem WM-Auftakt bekanntlich einige Tage auslassen musste und dadurch gleich im Hintertreffen war. Laut Robson habe das Team mittlerweile aber aufgeholt; man müsse so weitermachen und auf neue Teile warten.

Mit Platz 15 in Monaco stellte Russell zuletzt die beste Williams-Saisonplatzierung ein. Zudem war es heuer das erste Mal, dass er und Teamkollege Kubica nicht die beiden letzten Piloten waren, die ins Ziel kamen. Russell konnte Lance Stroll und Kimi Räikkönen hinter sich lassen, Kubica kam vor Antonio Giovinazzi ins Ziel.

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