MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: Interview

"Kann im Grunde zufrieden sein"

Obwohl er sich natürlich bessere Ergebnisse gewünscht hätte, ist Robert Kubica mit seiner eigenen Leistung im Reinen.

Die zahlreichen polnischen Fans auf den Tribünen hatten in dieser Formel-1-Saison noch nicht viel zu jubeln. Das Comeback ihres Helden Robert Kubica sorgte zwar für viele Schlagzeilen, sportlich ist die Rückkehr des einstigen WM-Vierten aber keine Erfolgsstory. Mit Williams kämpft Kubica gegen Teamkollege George Russell um die vorletzte Startposition und darum, im Rennen nicht allzu oft überrundet zu werden.

Doch auch wenn Platz 16 für ihn bislang das Höchste der Gefühle war und kaum Besserung in Aussicht ist, ist er mit seinem Comeback bislang zufrieden: "Es ist natürlich schwierig, glücklich zu sein, wenn du so weit hinten kämpfst, aber mit den meisten Dingen kann ich im Grunde zufrieden sein", sagt er.

Dabei geht es vor allem um ihn persönlich. Dass es ihn nicht freuen dürfte, mit Williams einfach nur mitzurollen, ist klar. Doch Kubica hat bewiesen, dass er trotz seiner Behinderung, die ihn nach dem Rallye-Unfall vor acht Jahren noch immer handicapt, einigermaßen schnell Formel 1 fahren kann. "Aus Fahrersicht und wie ich mit den Dingen umgehe, sollte ich glücklich sein - auch wenn ich mir manche Dinge natürlich besser gewünscht hätte", sagt der Pole.

"Ich denke, es ist ein guter Start, auf dem ich aufbauen kann", fügt er an. Allerdings sprechen die Ergebnisse derzeit ganz klar gegen ihn. Kubica war in allen fünf Qualifyings der langsamste Fahrer und landete auch im Rennen stets auf dem letzten Platz. Teamkollege Russell hat ihn in allen Belangen im Griff.

"Ich wusste, dass es nach so langer Zeit nicht einfach werden würde - schon bei einem normalen Start in die Saison", sagt Kubica. "Aber zusätzlich hatten wir ein paar Probleme in den ersten Rennen, die uns das Leben noch schwerer gemacht haben."

Williams hatte sein Auto verspätet zu den Testfahrten gebracht und zweieinhalb Tage verloren. Zudem ist der Wagen der mit Abstand langsamste im ganzen Feld und hat im Verlauf der ersten fünf Rennen schon 18 Runden Rückstand angesammelt. Kubicas einziger Vergleich ist der mit Russell, der bislang klar an den Engländer ging. Doch das Manko will er in den Griff bekommen: "Wir brauchen nur etwas mehr Konstanz vom Auto, dann wird es in Ordnung sein."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

W17-Premiere im Regen

Mercedes-Shakedown in Silverstone

Der Mercedes W17 hat in Silverstone seine ersten Kilometer abgespult - George Russell durfte als erster Fahrer auf die nasse Strecke in Großbritannien gehen

F1 Barcelona "Shakedown": Tag 2

Red Bull mit dem ersten Unfall 2026

Bestzeit für Max Verstappen, Unfall von Isack Hadjar: Im Privatduell mit Ferrari schreibt Red Bull am Dienstag die Schlagzeilen - alle anderen Teams haben verzichtet

MotoGP 2026: Aprilia

Aprilia enthüllt RS-GP26

Aprilia Racing startet 2026 nicht nur mit neuer Optik, sondern mit dem Selbstverständnis eines Titelanwärters in die neue MotoGP-Saison

Ferrari zeigt aktive Aerodynamik

Aktive Aero - Fans kritisch: "Billiges Gimmick"

In einem Video können sich Formel-1-Fans die aktive Aerodynamik am Ferrari SF-26 in Aktion anschauen - Nicht alle sind von der neuen Technik begeistert

24 Stunden von Daytona

Cadillac verliert Poleposition

Dem Action-Express-Cadillac #31 wurde die GTP-Pole zum Rolex 24 in Daytona aberkannt - Acura erbt die Pole, auch BMW in der GTD Pro bestraft

Die Racing Bulls zeigen in Detroit ihr neues Design für 2026: Zu dem bisherigen Weiß kommen blaue Flächen als Anspielung auf Motorenpartner Ford