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F1-Launches: Das ist der neue Bolide von Racing Point
Foto: Racing-Point

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Österreich als Mittelpunkt der F1-Launches: Nach der Scuderia AlphaTauri in Salzburg wurde in Mondsee der neue Bolide von Racing-Point erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, mit heimischem Hauptsponsor.

Das Salzburger Land in Österreich ist momentan Dreh- und Angelpunkt der großen Formel-1-Welt: Drei Tage nach dem Launch des neuen AlphaTauri-Teams in Red Bulls Hangar-7 fand heute in Mondsee, nur gut 20 Autominuten vom Hangar-7 entfernt, die 2020er-Präsentation des Racing-Point-Teams statt.

Am Hauptsitz von Sponsor BWT (Wasseraufbereitung) wurde vor geladenen Medienvertretern und Gästen das Programm vorgestellt, aber kein neues Auto gezeigt. BWT wird 2020 neuer Titelsponsor von Racing Point und löst damit den SportPesa, einen Anbieter von Sportwetten, ab.

Der RP20 nimmt am Mittwoch in Barcelona den Testbetrieb auf, weshalb in Mondsee die neue Lackierung gezeigt wurde.

"Wir wollen dieses Jahr eine ernstzunehmende Kraft sein und näher an die Top 3 heranrücken als je zuvor", kündigt Teamchef Otmar Szafnauer an. "Vergangenes Jahr waren wir Siebter und am Ende des Mittelfeldes. Es wird also nicht einfach."

"McLaren hat einen guten Job gemacht, Renault hat einen ganzen Konzern hinter sich, und sogar Toro Rosso ist mit dem starken Honda-Motor ein guter Gegner. Ich glaube aber, dass wir eine gute Chance haben, die Ziele unseres Formel-1-Teams zu erreichen. Und damit ein paar mehr Brunnen in Gambia zu unterstützen."

Denn: Titelsponsor BWT hat angekündigt, jedes Mal, wenn ein Racing Point 2020 in die Punkteränge fährt, mit BWT-Technologie einen neuen Trinkwasserbrunnen im westafrikanischen Gambia zu bauen und so einen Beitrag zum Thema globale Nachhaltigkeit zu leisten.

Racing Point wurde im August 2018 von einem Konsortium rund um den kanadischen Geschäftsmann Lawrence Stroll übernommen. Stroll wird vom Wirtschaftsmagazin 'Forbes' aktuell auf ein Vermögen von rund 2,4 Milliarden Euro geschätzt.

Strolls Sohn Lance ist dementsprechend als Fahrer gesetzt. Der Kanadier tritt 2020 erstmals nicht mehr mit kanadischer, sondern mit US-amerikanischer Lizenz an, weil der kanadische Verband aus der FIA ausgetreten ist. Dabei handelt es sich aber nur um eine Formalie.

Zweiter Fahrer ist Sergio Perez. Perez fährt bereits seit 2014 für das Team aus Silverstone und stand seither schon fünfmal auf dem Podium (zuletzt in Baku 2018).

2020 wird das Team zum letzten Mal als Racing Point an den Start gehen. Ab 2021 wird Racing Point dann zum Werksteam von Aston Martin in der Formel 1. Stroll hat sich Ende Januar mit seinen Geschäftspartnern zu 20 Prozent am britischen Sportwagenhersteller beteiligt und bringt die Marke nach Ende des Titelsponsorings von Aston Martin Red Bull Racing zu seinem eigenen Team.

Racing Point hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Eigentümerwechsel durchgemacht. Von 1991 bis 2005 hieß es Jordan, anschließend kurz MF1 (Midland), ab Herbst 2006 Spyker und schließlich von 2008 bis 2018 Force India.

© Motorsport-Total.com

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