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Grand Prix von Japan 2012

Aufholjagd von Schumacher endete bei Platz elf

Nico Rosberg durfte sich nur an der Outlap und wenigen GP-Kilometern erfreuen – Michael Schumacher schaffte es nur bis auf Rang elf.

Michael Schumacher beendete den Großen Preis von Japan vom 23. Startplatz aus als Elfter. Sein Teamkollege Nico Rosberg wurde auf der ersten Runde von einem anderen Auto getroffen und schied aus. Dem Mercedes-Team war das Glück beim Rennen in Suzuka also nicht treu, bei dem man zudem nicht über ein konkurrenzfähiges Auto verfügte.

"Das Rennen hier in Japan hinterlässt bei mir etwas gemischte Gefühle", so Schumacher. "Denn es ist natürlich schade, wenn man so knapp die Punkteränge verfehlt, auch wenn das Rennen insgesamt vielleicht sogar besser lief als erwartet."

"Es war in den letzten Runden ein interessanter und schöner Kampf mit Daniel Ricciardo, aber ich kam am Ende an ihm nicht vorbei, weil der Toro Rosso auf den Geraden sehr schnell war. Daher muss man sagen: mehr war leider nicht drin. Jetzt schauen wir mal, wie es in Korea laufen wird."

"Ich hatte einen guten Start, aber leider war mein Rennen danach sehr schnell beendet", so Rosberg. "Romain Grosjean drehte sich in der zweiten Kurve in das Auto von Mark Webber und das führte auch zu meinem Unfall. Ich bremste, aber Bruno Senna fuhr von hinten in mein Auto - das beschädigte meinen Hinterreifen und führte zu meinem Ausfall."

"Das ist schade, denn ich fühlte mich auf der Einführungsrunde sehr wohl im Auto und war zuversichtlich, dass wir hier gute Punkte sammeln könnten. Jetzt hoffe ich auf ein besseres Wochenende in Korea."

"Wenn man seine Startposition bedenkt, fuhr Michael ein starkes Rennen und es ist schade, dass er für seinen Einsatz nicht mit Punkten belohnt wurde", so Teamchef Ross Brawn. "Leider war diese Aufgabe von Startplatz 23 zu schwierig, trotz einer sehr guten Strategie und einer ermutigenden Pace unseres Autos bei niedrigeren Temperaturen als gestern und vorgestern."

"Der Unfall, der Nicos Ausfall bedingte, war sehr schade, denn er war in guter Form und hätte Punkte holen können, wenn er nicht ins Aus befördert worden wäre. Wir haben im Rennen einige positive Anzeichen gesehen und schöpfen daraus zusätzliche Energie, um unser Auto weiter zu verbessern."

"Eine gute Leistung und ein gutes Rennen von Michael", so Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Zum ersten Mal an diesem Wochenende sind wir konkurrenzfähigere Rundenzeiten gefahren, Michael fuhr nach etwa zwei Drittel der Renndistanz die sechstschnellste Rennrunde. Er startete nach seiner Rückversetzung um zehn Startplätze als 23. und wurde im Ziel Elfter - und versuchte während der letzten sieben Runden, das Auto vor sich zu überholen."

"Er hatte es schnell eingeholt und fuhr im letzten Stint schnellere Rundenzeiten, aber letztlich kam er leider nicht vorbei, um den Punkt für den zehnten Platz zu holen. Nico fiel bei einem Unfall in der zweiten Kurve schuldlos aus, somit erzielten weder er noch das Team heute Punkte. Jetzt konzentrieren wir uns auf das nächste Rennen am kommenden Wochenende in Korea."

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