
Bagger-Studie von BMW: Concept 101 | 24.05.2015
Anbaggern
US-Customizer Roland Sands baute mit BMW Motorrad die Concept 101. Erstmals präsentiert wird sie am Concorso d'Eleganza Villa d'Este.
dpp-AutoReporter/wpr
Der Concorso d'Eleganza Villa d'Este versammelt jährlich die eindrucksvollsten Vertreter der mobilen Vergangenheit und Zukunft auf zwei und vier Rädern zu einem besonderen Treffen an den Ufern des Comer Sees.
Inmitten dieses Miteinanders von Tradition und Moderne zeigt BMW Motorrad eine Konzeptstudie: die Concept 101. Sie zeigt die BMW-Interpretation amerikanischen Motorradreisens.
Die Zahl 101 verweist auf den Hubraum des Concept Bikes, das seinen Ursprung in den USA hat. Die sechs Zylinder in Reihe mit 1.649 ccm Hubraum entsprechen ungefähr 101 Cubic Inches, der amerikanischen Maßeinheit für Hubraum.
101 steht darüber hinaus für den Entstehungsort des Fahrzeuges. Unweit des Highway 101, in den Designstudios der BMW Group Tochtergesellschaft Designworks in Newbury Park, Kalifornien, haben die BMW Motorrad Designer zusammen mit den Kollegen von Designworks das Konzept realisiert.
Von weitem fällt die für Bagger typische tropfenförmige Silhouette, deren höchster Punkt die Frontverkleidung ist. Darunter scheint das große Vorderrad die flache und gestreckte Silhouette hinter sich her zu ziehen.
Gleichzeitig lässt die charakteristische Formgebung das Motorrad optisch nach vorne drängen. Zwei in die Stromlinienform integrierte, tief hängende Seitenkoffer machen den typischen Bagger komplett (der Name kommt ja von "Bag", also Koffer).
Je Seite visualisiert ein Endrohr mit drei Auslässen die Anzahl der Zylinder und damit die souveräne Leistung sowie das hohe Drehmoment des Antriebs. Gleichzeitig sorgen sie für einen adäquaten Sound und machen das Potential des Sechszylinders auch hörbar.
Ein weiteres Highlight ist die außergewöhnliche Heckleuchte. In Form zweier LED-Bänder rahmt sie die dunkel gehaltene Heckpartie inklusive der beiden Seitenkoffer ein. Die Gestaltung der Leuchten erinnert an die Heckflügel amerikanischer Automobile der 1950er und 1960er Jahre.
Inmitten von silbernen Lackflächen, gebürstetem Aluminium und Karbon setzen dunkle Holzflächen einen Kontrapunkt. Das gefräste und lediglich geölte Holz unterstreicht mit seiner dezenten Maserung die horizontale Gestik der Seite.