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Button ätzt gegen Irvine

Der Renault-Pilot reagiert auf wenig schmeichelhafte Worte seines Rennfahrerkollegen und bezeichnet Irvine als Loser - auch abseits der Rennstrecke...

Bernhard Eder

"Irvine ist auf dem absteigenden Ast!"

Erst kürzlich hatte Eddie Irvine seinen britischen Rennfahrerkollegen Jenson Button in der englischen Boulevard-Gazette „The Sun“ als schwächstes Glied im Benetton-Renault-Team bezeichnet und seine Verwunderung darüber ausgedrückt, warum Flavio Briatore Button nicht schon längst aus dem Team geworfen hat.

Jetzt schlägt “Baby brumm brumm“ zurück. “Eddie hat gesagt, ich sei in meinem Team das schwächste Glied. Ich denke, er tritt die Flucht nach vorne an, weil er sich selber auf dem absteigenden Ast befindet – besonders bei den Frauen“, so Button in der “Mail on Sunday“.

So selbstkritisch ist Button freilich schon, dass er eingesteht: seine Performance in der abgelaufenen Saison war alles andere als berühmt. “Das letzte Jahr war nicht gerade perfekt, aber das Team hat mir das volle Vertrauen ausgesprochen, auch Flavio.“

Mitunter war das Verhältnis Button-Briatore im abgelaufenen Rennnjahr aber doch ziemlich angespannt. “Monaco war ein Rennen, wo Flavio absolut nicht zufrieden mit mir war", erzählt Button. "Er war der Ansicht, dass ich nicht hart genug arbeite, nicht alles versuche, um das Beste aus dem Auto herauszuholen.“

Für 2002 gibt sich Button optimistisch wie eh und je: "Ich setze mich, was die kommende Saison betrifft, unter enormem Druck. Es ist ein wirklich wichtiges Jahr. Ich muss sagen, ich bin sehr zuversichtlich, nicht die Spur von nervös. Ich bin sicher, dass ich in Zukunft gegen jeden Fahrer im Feld meine Chance habe – sogar gegen Michael Schumacher.“

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