MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Silverstone: Mosley gegen Regierungs-Unterstützung

Der FIA-Präsident ist dagegen, dass für den Umbau des Silverstone-Kurses Gelder der britischen Regierung verwendet werden.

Eva Braunrath

Straßen für Silverstone

Damit es dem Grand Prix von England in Silverstone nicht an den Kragen geht, wurde kürzlich ein Plan zur Verbesserung der Verkehrssituation rund um die Strecke vorgestellt. Umgerechnet soll der Umbau etwa 925 Millionen Schilling kosten.

FIA-Präsident Max Mosley hat sich postwendend zu Wort gemeldet. Ihm zufolge sollen öffentliche Gelder lediglich für eine neue Zufahrtsstraße zum Kurs verwendet werden. Der Streckenumbau an sich sowie die Verbesserung der Infrastruktur am Kurs sollen jedoch aus eigenen Geldern finanziert werden.

"Ich wäre absolut nicht damit einverstanden, den Kurs und die Infrastruktur rundherum mittels öffentlicher Gelder zu sanieren", so Mosley gegenüber dem britischen 'Guardian'. "Hingegen können wir uns gut vorstellen, dass die Regierung das Geld zur Verfügung stellt, um die Zufahrt zum Ring rechtzeitig bis zum Rennen im nächsten Jahr zu erneuern."

Bis dato hat die britische Regierung keinerlei Zusagen gemacht, sich an den Umbaukosten zu beteiligen. Der Fall Silverstone wird kommenden Freitag bei einem Treffen der FIA in Monte Carlo diskutiert werden.

(c) Formel1.at/haymarket

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Verstappen-Zukunft offener denn je

Verstappen-Zukunft: Was diesmal anders ist

Max Verstappen sagte in Japan, dass er "Lebensentscheidungen" zu treffen habe: Wie realistisch ist ein Abschied und was ist diesmal anders als in den Vorjahren?

F1-Pause: Wer profitiert

Neue Formel-1-WM ab Miami?

Die Formel 1 macht zwischen den Rennen in Japan und Miami eine fünfwöchige Pause: Welche Teams am meisten profitieren - und welche Teams darunter leiden

"Absoluter Wahnsinn, ein Tier"

Gen4-Auto der Formel E offiziell präsentiert

In Le Castellet ist die offizielle Präsentation der nächsten Auto-Generation für die Formel E erfolgt - Die Chefetage der Rennserie spart nicht mit Superlativen