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Schöne Aussichten

Mit großen Erwartungen geht das OPCM Racing Team an den Start der Seitenwagen- und Supersport-WM in Monza.

Erster Saisonsieg?

In Monza gibt es am kommenden Sonntag für Klaus Klaffenböck und Christian Parzer nur ein Ziel: Den Sieg.

Nach einem dritten und einem zweiten Rang wollen die beiden Titelverteidiger die Serie fortsetzten und zum ersten Mal in dieser Saison über einen Sieg jubeln. Noch dazu kommen die Beiden als Vorjahressieger an die Italienische Traditionsrennstrecke.

Klaffenböck: „Wir haben uns gut auf dieses Rennen in Monza vorbereitet. Die Yamaha R1 Motoren werden immer konkurrenzfähiger, körperlich sind wir so gut drauf wie selten zuvor, es könnte also durchaus mit dem ersten Sieg klappen.“

Die fünfwöchige Pause seit dem letzten Lauf im südafrikanischem Kyalami nutze das Team vor allem um weitere Detailarbeit am Gespann zu verreichten. Daneben wurden aber auch am Motor zahlreiche Veränderungen durchgeführt. Neben neuen Kolben wurde auch der Zylinderkopf optimiert und am Vergaser gearbeitet.

Klaffi: „Wir waren am Samstag in Brünn testen. Der Motor fühlt sich dabei im Gegensatz zur Ausbaustufe von Südafrika nochmals besser an. Mit diesem Triebwerk sind wir für die langen Geraden in Monza bestens gerüstet.“

Christian Zaiser nach Verletzungspause erstmals am Start!

Nachdem der Niederösterreicher Christian Zaiser verletzungsbedingt die ersten vier zur Weltmeisterschaft zählenden Rennen auslassen musste, wird er ab Freitag zum ersten Mal auf der OPCM Yamaha in das Supersport-Weltmeisterschaftsgeschehen eingreifen.

„Endlich geht es los. Nach meinem Sturz beim Testen in Cartagena habe ich an jedem Rennwochenende neidisch auf meine Konkurrenten geblickt.“ so Christian Zeiser, der
zum Auftakt der österreichischen Meisterschaft sein erstes Rennen nach der Verletzungspause fuhr und gleich gewann.

Für Monza hat sich Zaiser allerdings ein anderes Ziel gesetzt: „Das Wichtigste für mich ist während des Wochenendes nicht zu stürzen und die Zielflagge zu sehen. Wenn dabei Punkte herauskommen sollten, wäre das traumhaft. Falls ich allerdings leer ausgehen sollte, wäre das auch kein Beinbruch.“

Mit etwas größeren Erwartungen geht der zweite Mann im Team, der Australier Kevin Curtain in das WM Wochenende vom 10 bis 12 Mai. „Punkte will ich auf alle Fälle holen. Ein Platz in den Top 10 sollte aber ebenfalls möglich sein.“

Da auch der Yamaha R6 Motor seit dem letzten Rennen weiter verbessert wurde, herrscht, nach dem hervorragenden 9 Platz von Curtain in Sugo, im Team auf alle Fälle weiterhin große Zuversicht.

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