MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ÖTC: A1-Ring

Tubulentes Qualifying

Schon am Beginn des ÖTC-Jahres 2002 geht es spannend zur Sache. Im Qualifying gibt’s Pole für Roman Hoffmann, bei Alfa gab es trotz Problemen einen gelungenen Auftakt.

Gelungener Auftakt für Alfa Romeo Sport Austria bei der Österreichischen Tourenwagen Challenge (ÖTC): Meister Alexander Niel erreichte heute Vormittag mit seinem Alfa Romeo 156 beim Qualifying für den ersten Lauf auf dem A1-Ring hinter Roman Hoffmann die zweitschnellste Zeit, startet damit heute Nachmittag (Start: 15.05 Uhr) aus der ersten Reihe. Der zweite Importeurs-Pilot, Christoph Lampert, schaffte mit seinem Alfa Romeo 147 Rang fünf, geht aus der dritten Reihe ins Rennen.

Vor dem Abschlusstraining hatten beide Piloten aber bange Minuten und Stunden zu überstehen: Bei Lamperts Auto brach bereits gestern eine Radnabe, wobei das Team Rohrer keine neue dabei hatte und diese erst aus Wien geholt werden musste. Die Mechaniker mussten daraufhin eine Nachtschicht einlegen, um den Alfa wieder topfit zu bekommen.

Noch ärger erwischte es das Team Borka: Chefmechaniker Christian Heindl stürzte gestern Abend beim Tretroller-Fahren, zog sich dabei einen Becken- und Trümmerbruch zu, wurde noch in der Nacht operiert. In der ganzen Hektik vergaß man, dass Heindl auch den Schlüssel für Niels Rennauto in der Tasche hatte. Dies wurde dann heute in der Früh offenkundig. Fazit: Große Hektik in der Borka-Box, ein Mechaniker holte dann im Eilzugstempo den Schlüssel aus dem Judenburger Krankenhaus und Niel konnte mit fast 10 minütiger Verspätung das Qualifying aufnehmen!

„Aufgrund der ganzen Umstände bin ich mit dem Abschlusstraining sehr zufrieden“, meint der 36jährige Wiener, „man hat aber gesehen, dass die Konkurrenz mächtig aufgerüstet hat. Das wird eine ganz harte Saison.“

Zufrieden auch der 19jährige Christoph Lampert: „Vom Top-Speed kann ich mit der Spitze mithalten. Das war die positive Erkenntnis. An der Abstimmung müssen wir aber noch einiges verändern.“

Ergebnis, Qualifying:

1. Roman Hoffmann 1:54,45 Minuten
2. Alexander Niel 1:54,77 Minuten
3. Herbert Karrer 1:55,03 Minuten
4. Sascha Plöderl 1:55,26 Minuten
5. Christoph Lampert 1:55,40 Minuten
6. Guido Geisler 1:55,62 Minuten
7. Georg Kernmayer 1:56,23 Minuten
8. Jürgen Schmarl 1:56,50 Minuten
9. Robert Plank 1:56,99 Minuten
10. Wolfgang Schachinger 1:58,76 Minuten

News aus anderen Motorline-Channels:

ÖTC: A1-Ring

- special features -

Weitere Artikel:

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

Mick Schumacher im Interview

"Großartige Dinge am Horizont"

Nach den ersten vier Rennwochenenden seiner ersten IndyCar-Saison spricht Mick Schumacher über Herausforderungen, Hoffnungen, Pläne und die Formel 1

Toto Wolff gingen die Streitigkeiten zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg 2016 zu weit, sodass er beide Fahrer kurzzeitig freistellte und eine Warnung aussprach

Rechbergrennen 2026: Bericht

Wochenende voller Rekorde

Der Rechberg erlebt ein Wochenende voller Rekorde…auch bei der 52. Auflage. Christian Merli und Ronnie Bratschi sind die Dominatoren des Berg-Klassikers. Christoph Lampert bester Österreicher. Neuer Streckenrekord bei den Tourenwagen und Höchstleistungen im Almenland