MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Die Testsaison 2002 ist eröffnet

Neun der zwölf Formel1-Teams sind nach Spanien gereist, um auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona erste Testkilometer für 2002 abzuspulen.

Bernhard Eder

Los geht´s: McLaren, Williams, Jaguar, BAR, Renault, Toyota, Ferrari, Sauber und Jordan treffen sich in Barcelona zum Testauftakt

Endlich! Die zweieinhalb Monate dauernde Winter-Testpause der F1 ist aus und vorbei - McLaren, Williams, Jaguar und BAR eröffnen heute Montag (7.1.) die Testsaison 2002 auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona. Im Laufe der Woche werden mit Renault, Toyota, Ferrari, Sauber und Jordan fünf weitere Teams auf der spanischen GP-Strecke ihre Testarbeit für die in knapp zwei Monaten beginnende WM aufnehmen.

British American Racing und Jaguar sind in Barcelona bereits mit ihren neuen Boliden für 2002 an der Arbeit, und man darf natürlich gespannt sein, wie sich der BAR004 bzw. der Jaguar R3 im Vergleich zur Konkurrenz, die noch mit modifizierten Vorjahrsmodellen fährt, schlagen werden.

Vor allem bei BAR könnten die ersten Tests bereits sehr wichtig werden: Jacques Villeneuve, durch den Rausschmiss seines Freundes Craig Pollock einigermaßen vor den Kopf gestoßen, hat bereits betont, dass er nur dann beim Team von David Richards zu bleiben gedenkt, falls ihn das Potential des BAR004 überzeugt.

Bei Ferrari wird erstmals Luciano Burti ins Cockpit klettern, für den Brasilianer ist es nach seinem schrecklichen Unfall von Spa das F1-Comeback. Ein Comeback der anderen Art feiert Renault: die Franzosen – im Vorjahr noch unter der Flagge Benettons – werden erstmals seit 17 Jahren wieder in ihren Traditionsfarben gelb-weiß auf einer F1-Piste unterwegs sein.

(c)Formel1.at/haymarket

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Verstappen-Zukunft offener denn je

Verstappen-Zukunft: Was diesmal anders ist

Max Verstappen sagte in Japan, dass er "Lebensentscheidungen" zu treffen habe: Wie realistisch ist ein Abschied und was ist diesmal anders als in den Vorjahren?

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat