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Sauber-Launch Dübendorf/Zürich

Der Sensationsrennstall der abgelaufenen Saison zeigte sich beim Launch des neuen C21 zuversichtlich, auch 2002 für Furore zu sorgen.

Rang vier als Ziel

Das abgelaufene Rennjahr war das bislang erfolgreichste in der Sauber-Teamgeschichte, und auch für 2002 haben sich die Schweizer wieder viel vorgenommen: die Truppe von Teamchef Peter Sauber ist fest entschlossen, den hervorragenden 4. Rang in der Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure zu verteidigen.

"Wir wissen, dass wir uns damit ein sehr hohes Ziel gesteckt haben, trotzdem akzeptieren wir die Herausforderung in unserem 10. Formel-1-Jahr", so Peter Sauber anlässlich der Präsentation des neuen Sauber Petronas C21, die heute Freitag in Dübendorf bei Zürich stattfand.

Der C21 ist eine Evolution des erfolgreichen C20 und trotzdem ein komplett neues Auto. Mit ihrem Entwicklungsprogramm trachteten der Technische Direktor Willy Rampf und seine Crew danach, die Zuverlässigkeit und die Wettbewerbstüchtigkeit des C20 ins neue Modell einfliessen zu lassen und gleichzeitig die aerodynamische Effizienz des Wagens zu steigern. Die Aerodynamiker legten ihr Augenmerk vor allem auf einen möglichst guten Kompromiss zwischen Luftwiderstand und Bodenhaftung sowie die Kühlung des Motors.

Weitere Fixpunkte beim Design des C21 waren die Gewichtsreduktion, ein tiefer gelegter Schwerpunkt, die Verbesserung der Verwindungssteifigkeit sowie eine weitere Optimierung der Motor- und Getriebe-Einheit.

Junge Welle: mit Massa ist wieder ein hoffnungsvoller Nachwuchfahrer im Sauber-Talenteschuppen an Bord

Nick Heidfeld nimmt seine zweite Saison im Team in Angriff. Der 24-jährige Deutsche wird in diesem Jahr vom erst 20 Jahre alten Brasilianer Felipe Massa sekundiert, dem amtierenden Champion der Formel-3000-Euroserie.

"Nick hat im vergangenen Jahr konstant gute Leistungen erbracht", sagte Peter Sauber. "In seiner dritten Formel-1-Saison wird er im Stande sein, sich im ersten Drittel des WM-Klassement zu halten. Seine Stärken liegen neben dem nicht zu übersehenden Speed und den konstruktiven Beiträgen zur Weiterentwicklung des Autos in der stets fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem ganzen Team."

Nach den weit herum Aufsehen erregenden Erfolgen mit jungen Fahrern fiel es Peter Sauber nicht schwer, den viel versprechenden Rookie Felipe Massa zu engagieren. "Felipe hat uns bei Testfahrten im September und Oktober in Mugello auf Anhieb überzeugt. Der Schritt von der Formel 3000 zur Formel 1 ist zwar kein geringer, aber doch nicht so gross, dass ihn ein talentierter Fahrer nicht mit Erfolg tun könnte. Massa bewies schon im Herbst, dass er auch mit 800 PS umzugehen weiss."

"Das gesamte Team ist hoch motiviert", fuhr Peter Sauber fort. "Wir wollen uns selbst und unseren Partnern beweisen, das wir in der Lage sind, unser Glanzresultat von 2001 zu bestätigen. Natürlich ist es das Bestreben jedes Formel-1-Teams, einen Grand Prix zu gewinnen. Dennoch wäre es vermessen, dieses Ziel schon 2002 erreichen zu wollen. Wir werden alles daran setzen, möglichst viele Punkte zu holen und den 4. Rang bei den Konstrukteuren zu halten."

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