MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Des einen Freud, des andern Leid

Teamchef Peter Sauber gibt nun auch offiziell zu, dass die gegen Massa verhängte Strafe Grund für ein vorzeitiges Comeback von Frenzen sein könnte.

Heinz-Harald Frentzen wird am Donnerstag in Silverstone erstmals den Sauber C21 testen, falls die Resultate positiv sein sollten, wird der 35-jährige Deutsche beim Grossen Preis der USA am 29. September in Indianapolis möglicherweise neben Nick Heidfeld für Sauber starten.

Worüber vor kurzem noch spekuliert wurde, ist nun auch seitens Peter Sauber offiziell bestätigt worden: "Die Entscheidung der Rennkommissare in Monza, Felipe Massa in Indianapolis in der Startaufstellung um zehn Positionen nach hinten zu versetzen, hat uns gezwungen, über Alternativen nachzudenken. Die Strafe wäre bei der Verteidigung unserer Position in der Konstrukteurswertung ein erheblicher Rückschlag."

Frentzen war am Dienstag zu einer Sitzprobe im Werk in Hinwil. "Ob Heinz-Harald im Cockpit ausreichend Platz hat und optimal fahren kann, wird erst der Test in Silverstone zeigen. Alle weiteren Entscheidungen werden davon abhängen", meinte Peter Sauber.

Von seinem kurzfristigen Aufgebot wurde Heinz-Harald Frentzen überrascht: "Peter Sauber hat mich am Montag angerufen und mich über die neue Situation informiert. Ich würde mich natürlich riesig freuen, wenn ich schon in Indianapolis für Sauber ein Rennen bestreiten könnte."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Der Große Preis der Türkei steht bereits ab der Saison 2027 wieder im Kalender - Möglich macht das Comeback eine bevorstehende Rotation von Spa und Barcelona

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.